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ÖVP bei Wien-Wahl mit neuen türkisen Plakaten und rotem Eck

Bei der Präsentation der neuen türkis/roten Plakate der ÖVP.
Bei der Präsentation der neuen türkis/roten Plakate der ÖVP. ©APA
Die neuen Plakate der türkisen ÖVP sind teilweise rot eingefärbt, zeigte sich bei der Plakatpräsentation am Dienstag: So möchte man unter dem Motto "Mehr Türkis für Wien." die Unterschiede zur Bürgermeister-Partei klarmachen. Man wird der SPÖ etwa "Stillstand statt Leistung" vor. Auch Bundesparteichef und Kanzler Sebastian Kurz wird wieder an der Seite von Spitzenkandidat und Finanzminister Gernot Blümel gezeigt.

Das Bild von Blümel und Kurz, der in Wien freilich nicht kandidiert, ist bereits bekannt, neu ist der Text "Jetzt. Für Wien.". Man sei in der Bundespolitik mit Kurz an der Spitze viele Probleme angegangen, die auch in Wien Thema seien, erklärte Blümel das Plakat. Auf einem weiteren Sujet wird Blümel allein mit den Worten "Unser Weg für Wien. Sicherheit, Integration, Wirtschaften, Leistung." gezeigt.

Blümel-Kritik an SPÖ

Angriffig zeigte sich Blümel vor allem Richtung Rot: "Die SPÖ-Absolute ist in Reichweite", warnte er, "dann geht der Weg so weiter", und das wolle die ÖVP nicht. Die SPÖ habe keinen Plan bei Sicherheit und Integration und stehe für "Verschwenden statt Wirtschaften", ist dem rot-türkisen Sujet zu entnehmen. "Jede Stimme zählt, umso mehr, als für die SPÖ die absolute Mehrheit in Reichweite ist", versuchte auch ÖVP-Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner zu mobilisieren. Sie rief dazu auf, unbedingt vom Wahlrecht Gebrauch zu machen, und sei es auf dem Weg der Briefwahl.

Eine Absolute für die Roten zeichnet sich derzeit allerdings - glaubt man den Umfragen - nicht ab. Selbst der für die ÖVP tätige Meinungsforscher Franz Sommer hielt es zuletzt für unwahrscheinlich, dass die SPÖ die absolute Mandatsmehrheit erreichen könnte. Er schätzte die Roten auf 43 bis 44 Prozent. In der ÖVP, die 2015 auf den historischen Tiefstand von 9,2 Prozent abgestürzt war, ist man seit Wochen bemüht, die Erwartungen gering zu halten und spricht lieber von gut 15 als in anderen Umfragen ausgewiesenen 19 bis 20 Prozent.

Am morgigen Mittwoch soll jedenfalls weiter ordentlich wahlgekämpft werden: Ab 7 Uhr Früh werden 30.000 "Sicher ist sicher"-Pakete an 46 Standorten an die potenzielle Wählerschaft verteilt, darin zu finden sind laut Arnoldner Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Schutz, aber auch klassische Give-aways wie Kugelschreiber. Zumindest einen Kaffee bringen wollte der Türkise Peter L. Eppinger schon Dienstagmorgen einem Grüppchen Protestanten vom VGT, die am Rande der Plakatpräsentation für eine bessere Schweinehaltung demonstrierten - wiewohl er die Stör-Aktion nicht ganz fair finde, betonte Eppinger.

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(APA/Red.)

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