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Garmischer Wind verbläst ÖSV-Vierschanzen-Hoffnung

©Reuters
Die ÖSV-Mannschaft hat ihre Vierschanzentournee-Ambitionen wieder einmal am Neujahrstag begraben müssen.

Stefan Kraft stürzte in Garmisch-Partenkirchen mit Windpech als 18. erneut ab, der Oberstdorf-Fünfte ist damit im Gesamtklassement vorzeitig aus dem Rennen. Seine Teamkollegen präsentierten sich zwar geschlossen stark, für das Podium reichte es angeführt vom viertplatzierten Manuel Fettner beim zweiten Sieg des Norweger Halvor Egner Granerud aber wieder nicht.

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Granerud gewinnt wieder

Der auch schon beim Auftakt erfolgreiche Granerud jubelte bei Frühlingswetter vor 20.000 Zuschauern deutlich vor Anze Lanisek (SLO) und Qualifikationsgewinner Dawid Kubacki (POL) über einen weiteren souveränen Erfolg.

Fettner fehlten hingegen fast 15 Punkte auf den ersten ÖSV-Podestplatz in Garmisch seit 2017. Jan Hörl (5.), Daniel Tschofenig (7.) und Michael Hayböck (10.) landeten ebenfalls im Spitzenfeld. Graneruds Vorsprung in der Tournee-Wertung vor dem dritten Bewerb am Mittwoch in Innsbruck ist komfortabel.

Ärger über die Jury

Kraft hatte im ersten Durchgang mit kurzzeitig stark aufkommendem Seitenwind großes Pech. "Ich glaube schon, dass viel der Wind schuld war", meinte der Salzburger und ärgerte sich, dass er trotz der ungünstigen Bedingungen sofort abgelassen worden war. "Es geht um die Tournee, eine Minute warten wäre nicht blöd gewesen." Nach mehreren guten Sprüngen auf der Olympiaschanze im Vorfeld sei das besonders bitter, ergänzte der in Bayern in den vergangenen Jahren mehrfach schwer geschlagene Tournee-Champion von 2015. Im Finale gelang ihm von Platz 22 nur noch ein wenig Schadensbegrenzung.

(APA)

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