ÖSV-Fahrer müssen in Gröden in interne Quali

Auch Romed Baumann ist gefordert
Auch Romed Baumann ist gefordert
Wie schon in Beaver Creek geht es im ÖSV-Abfahrts-Team auch in Gröden im Kampf um die Startplätze ordentlich zur Sache. Lediglich sechs der elf ÖSV-Tickets sind fix vergeben. Um die restlichen fünf kämpfen am Donnerstag (12.15 Uhr) im zweiten Training auf der Saslong-Strecke gleich sieben Mann. Gefordert sind dabei auch prominentere Namen wie Romed Baumann, Joachim Puchner oder Matthias Mayer.


Denn ÖSV-Herren-Cheftrainer Mathias Berthold hat nur Athleten aus den Top-15 der Weltrangliste (WCSL) ein fixes Startrecht für das Rennen am Samstag zugesprochen. Das heißt, dass lediglich Hannes Reichelt, Klaus Kröll, Max Franz und Georg Streitberger sicher dabei sind. Ihre Tickets dank der Europacup-Erfolge in der vergangenen Saison fix in der Tasche haben stets Markus Dürager und Manuel Kramer.

Um die restlichen Plätze kämpfen am Donnerstag Baumann, Puchner, Mayer, Florian Scheiber, Johannes Kröll, Otmar Striedinger und Vincent Kriechmayr. In Beaver Creek war Puchner der prominenteste Quali-Verlierer gewesen. “Das ist abgehakt. Jetzt heißt es neu vorbereiten, neu fokussieren”, meinte der Salzburger, für den am Donnerstag somit schon das erste Rennen der Grödner Woche auf dem Programm steht.

“Ich brauche eine gute Platzierung, um beim Rennen dabei zu sein. Wir haben halt einfach eine gute Mannschaft, in der viele Leute eng beisammen sind. Dementsprechend werde ich da runter attackieren, da wird richtig scharf gefahren werden”, erwartete Puchner einen heißen teaminternen Kampf.

Neu in der Quali-Mühle ist Mayer, der in Beaver Creek noch ein Fixleiberl gehabt hatte. “Ich hab es mir nach meinem Ausfall in Beaver Creek schon gedacht. Wenn die anderen Quali fahren müssen, dann muss ich das auch. Das ist ganz klar”, zeigte sich der Kärntner einsichtig. Und das, obwohl er in den USA bis zu seinem Ausfall auf dem Weg zu einem Top-Fünf-Ergebnis gewesen war.

Mayer war im ersten Gröden-Training am Mittwoch als Achter schnellster Österreicher, dementsprechend selbstbewusst geht er auch in die Quali: “Ich wollte gleich angreifen und schauen, was möglich ist. Die Quali bringt mich ganz sicher nicht aus der Reihe.”

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