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ÖSV-Duo Hämmerle/Lüftner im Moskauer Team-Sprint Zweiter

Hämmerle vergab einen Tag nach Einzel-Weltcuperfolg weiteren Sieg.
Hämmerle vergab einen Tag nach Einzel-Weltcuperfolg weiteren Sieg. ©VOL.AT/Steurer/Themenbild
Die österreichischen Snowboard Crosser haben am Sonntag den zweiten Sieg beim Weltcup-Wochenende in Moskau knapp und auch leichtfertig verpasst.

Nachdem Alessandro Hämmerle am Vortag im Sprint den insgesamt dritten ÖSV-Erfolg in dieser Weltcupsaison fixiert hatte, wurde der Vorarlberger beim dritten Saison-Teambewerb mit Julian Lüftner auf dem letzten Meter vom Italiener Omar Visintin überholt.

Verfrühter Jubel kostet Hämmerle Sieg

Im Vierer-Finale dieses Sprints war Lüftner als Erster des rot-weiß-roten Duos in die Konkurrenz gegangen und beendete seinen Lauf mit knappem Rückstand als Dritter. Hämmerle zeigte nach Öffnen des “Gates” einen seiner bekannt starken Starts und schien einem sicheren Sieg entgegenzufahren. Knapp vor dem Ziel stellte der 24-Jährige aber ab und jubelte bereits, Visintin brachte so sein Board noch an jenem des Olympia-Siebenten vorbei. Visintin war mit Emanuel Perathoner unterwegs.

Lukas Pachner/Hanno Douschan als zweites österreichisches Gespann blieb zum Auftakt im Viertelfinale hängen. Im Damen-Bewerb war der ÖSV nicht vertreten. Die Chance auf den vierten österreichischen Weltcupsieg in dieser Saison nach Lüftners Erfolg in Feldberg und jenen von Hämmerle vor einer Woche in La Molina und in Moskau besteht nächstes Wochenende beim Weltcup-Finale mit Einzel- und Teambewerb in Veysonnaz.

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