ÖSV-Biathlon-Asse brennen auf Rennen in Ruhpolding

Dominik Landertinger fühlt sich in Ruhpolding wohl
Dominik Landertinger fühlt sich in Ruhpolding wohl
Die Biathleten starten mit zwei Wochenenden in Ruhpolding ins neue Jahr. In der bayrischen Hochburg dieses Sports stehen von Freitag bis Sonntag sowie von Mittwoch bis Sonntag nächster Woche gleich insgesamt zwölf Bewerbe auf dem Programm. Der Beginn mit Sprint, Verfolgung und Massenstart für beide Geschlechter wurde durch die Verlegung aus dem an Schneemangel leidenden Oberhof möglich.


Dominik Landertinger freut sich über das verstärkte Programm von Ruhpolding, dort fühlt er sich wohl. “Ruhpolding ist für mich wie ein zweiter Heimweltcup. Schließlich bin ich mit dem Auto in gut 45 Minuten dort”, sagte der Tiroler. “Die Strecke taugt mir voll und liegt mir genauso wie der Schießstand.” Der 27-Jährige ist fit, nachdem er vor drei Wochen in Pokljuka wegen Magenproblemen nur im Massenstart dabei war.

In Hochfilzen hat sich Landertinger für die kommenden Aufgaben eingelaufen und -geschossen. “Ich habe gut gearbeitet, vor allem im Grundlagen-Bereich. Jetzt bin ich so richtig heiß auf die Rennen.” Bis auf zwei Ausnahmen hat der Hochfilzener in Ruhpolding regelmäßig Top-Acht-Platzierungen herausgeholt. Dreimal stand er dort auf einem Einzelpodest, zuletzt 2011. Vor zwei Jahren gewannen die Österreicher die Staffel.

Die wird erst nächste Woche ausgetragen und ist eine Hoffnung auf den ersten Podestrang der Österreicher in dieser Saison. Besser natürlich, wenn es vorher klappt. Dieses Ziel ist für Österreichs Damen ein wohl zu hohes, Lisa Hauser hat aber in diesem Winter schon Top-Ten-Ränge erreicht. Ihr gefällt Ruhpolding ebenfalls. “Die Bewerbe sind immer ein einmaliges Erlebnis mit einem gewaltigen Publikumszuspruch.”

Die 22-Jährige wurde vor dem Jahreswechsel mit Simon Eder beim Publikumsrennen “Auf Schalke” Sechste, nun brennt sie nach dem Hochfilzen-Training auf die Weltcup-Fortsetzung, besonders auf den Massenstart. “Der Kampf Frau gegen Frau mausert sich ja langsam zu meiner Lieblingsdisziplin”, erklärte die Reitherin. “Viermal Null habe ich bisher nur in diesem Bewerb geschossen, das gibt viel Selbstvertrauen.”

Auch Simon Eder war in Pokljuka angeschlagen bzw. gar nicht angetreten. Dadurch hat er das geplant gewesene Training über Weihnachten etwas umgestellt. Zu viel erwartet sich der Salzburger für Ruhpolding nicht. “Wahrscheinlich wird es durch diese Pause ein paar Rennen brauchen, bis ich wieder voll Schwung aufgenommen und die nötige Wettkampfhärte habe. Dann sind Top-Platzierungen möglich.”

Cheftrainer Reinhard Gösweiner erwartet sich im Damen-Team von den Athletinnen hinter Lisa Hauser Verbesserungen. “Mit der Herrenmannschaft wollen wir läuferisch an die guten Leistungen des ersten Trimesters anschließen”, meinte der Coach. “Schießtechnisch haben wir über Weihnachten an ein paar Feinheiten gearbeitet. Bei den bevorstehenden Rennen gilt es, dies umzusetzen.”

Programm Biathlon-Weltcup Ruhpolding: Freitag (Sprint Herren/11.45 live ORF eins und Sprint Damen/14.30); Samstag (Verfolgung Herren/12.45 und Damen/15.15 – jeweils live ORF Sport +); Sonntag (Massenstart Herren/12.15 und Damen/14.45 – jeweils live ORF Sport +). 13. bis 17. Jänner (jeweils Einzel, Staffel und Massenstart)

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