Österreichs Apotheken wollen Teil der Coronavirus-Impfstrategie sein

Österreichs Apotheken wollen in die Coronavirus-Impfstrategie des Gesundheitsministeriums eingebunden werden.
Österreichs Apotheken wollen in die Coronavirus-Impfstrategie des Gesundheitsministeriums eingebunden werden. ©APA (Sujet)
Der Österreichische Apothekerverband fordert, dass Österreichs Apotheken in die Coronavirus-Impfstrategie des Gesundheitsministeriums eingebunden werden, um der Bevölkerung einen einfachen Zugang im gesamten Bundesgebiet zu ermöglichen.
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"Minister Anschober steht hier vor einer Mammutaufgabe. Es muss eine sehr große Anzahl an Menschen in kurzer Zeit zweimal geimpft werden. Hierbei müssen alle Stakeholder im Gesundheitsbereich an einem Strang ziehen - den Luxus funktionierende Strukturen außen vor zu lassen, können wir uns in diesem Fall nicht leisten. Die heimischen Apotheken bieten hierzu die optimale Infrastruktur. Wir Apothekerinnen und Apotheker haben die notwendige Expertise im Umgang mit Arzneimitteln und Impfstoffen - sowohl pharmazeutisch als auch logistisch. Wir bauen auf jahrzehntelanger Erfahrung auf. Dieses Know-how bieten wir Gesundheitsminister Anschober gerne als Unterstützung an", so Jürgen Rehak, Präsident des Österreichischen Apothekerverbands.

Corona: Apotheken flächendeckend in Österreich vertreten

"In 13 europäischen Ländern werden Impfungen bereits in der Apotheke durchgeführt und wir sehen, dass dort die Durchimpfungsraten steigen. Daher haben wir schon vor einiger Zeit ein Curriculum für eine Impfausbildung entwickelt. Die Zeit drängt und erfordert proaktives Handeln - daher werden wir umgehend mit der Ausbildung unserer Kolleginnen und Kollegen beginnen. Denn wir können und wollen bei Impfungen gegen Covid-19 helfend einspringen - schließlich stehen wir zu unserer Verantwortung, für die Menschen in unserem Land da zu sein", erklärt Thomas Veitschegger, erster Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbands.

"Wir Apothekerinnen und Apotheker sind flächendeckend zwischen Boden- und Neusiedlersee vertreten. Wir spannen damit ein Netz über das gesamte Bundesgebiet, das sich optimal für die Abgabe einer großen Anzahl an Impfungen an die Bevölkerung eignet. Diese Struktur wird es brauchen, wenn wir das Ziel einer möglichst hohen Durchimpfungsrate gegen Covid-19 erreichen wollen. Ein Vorteil den Österreich in dieser Situation nicht verschenken darf", ergänzt Andreas Hoyer, zweiter Vizepräsident des Österreichischen Apothekerverbands.

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(Red.)

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