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Österreicher sind wegen Coronakrise deutlich weniger verreist

Die Zahl der Urlaubsreisen hat sich im ersten Halbjahr fast halbiert.
Die Zahl der Urlaubsreisen hat sich im ersten Halbjahr fast halbiert. ©pixabay.com (Sujet)
Die Coronakrise hat dafür gesorgt, dass die Österreicher deutlich weniger verreist sind. Im ersten Halbjahr hat sich die Zahl der Urlaubsreisen fast halbiert.

Die Österreicher sind wegen Corona deutlich weniger verreist: Die Zahl der Urlaubsreisen hat sich im ersten Halbjahr fast halbiert und ist um rund 43 Prozent auf 5,6 Millionen gesunken, wie die Statistik Austria am Dienstag mitteilte. Grund dafür war vor allem der Einbruch im zweiten Quartal um mehr als 60 Prozent. Österreich war das beliebteste Reiseziel, Auslandreisen gingen stärker zurück als Inlandsurlaube. Die Auslandflugreisen brachen bis Juni um fast drei Viertel ein.

Einbruch bei Auslandsreisen besonders stark

Der Rückgang der Urlaubsreisen ab einer Übernachtung (inklusive Verwandten- und Bekanntenbesuchen) um 42,7 Prozent auf 5,59 Millionen im Halbjahr ist laut Statistik Austria vor allem auf das zweite Quartal 2020 zurückzuführen. Das Minus betrug von April bis Juni verglichen mit dem Vorjahreszeitraum 61,3 Prozent - Inlandsreisen sanken um 27,9 Prozent, jene ins Ausland brachen um 91,2 Prozent ein.

Der Anteil der Personen, die mindestens einmal verreisten, ging im ersten Quartal um 7,4 Prozentpunkte auf 30 Prozent zurück. Im zweiten Quartal verreiste nur mehr jeder Fünfte (19,8 Prozent), das waren um 26,7 Prozentpunkte weniger als im zweiten Quartal 2019.

Wenn jemand verreist ist, dann vor allem in Österreich. Im Ausland ging es gerne nach Deutschland, Ungarn, Italien und Kroatien. Im ersten Halbjahr verbrachten in Österreich wohnhafte Personen mehr als drei Viertel der Urlaubsreisen (76,0 Prozent oder 4,25 Millionen) im Inland, das waren um 21,8 Prozent weniger. Bei Kurzurlauben bis zu drei Übernachtungen lag der Inlandsanteil sogar bei 81,4 Prozent.

Die Zahl der Urlaubsreisen ins Ausland sank um 69 Prozent auf 1,34 Millionen. Besonders deutlich waren dabei die Rückgänge bei beliebten Destinationen wie Deutschland (minus 60,2 Prozent), Ungarn (minus 28,9 Prozent), Italien (minus 86,4 Prozent) und Kroatien (minus 79,0 Prozent). Die Zahl der Fernreisen verringerte sich um 57,6 Prozent auf rund 179.000.

Urlaubsreisen: Mehr als ein Drittel führte zu Verwandten

Mehr als ein Drittel der Urlaubsreisen führte zu Verwandten und Bekannten, wobei dieser Anteil im Halbjahr wegen Ostern traditionell sehr hoch sei und auch heuer das wichtigste Reisemotiv war, so die Statistik Austria. 38,8 Prozent (erstes Halbjahr 2019: rund 22 Prozent) aller Auslandsreisen seien aus diesem Grund unternommen worden, im Inland 35 (32) Prozent. Entsprechend hoch war auch der Anteil der Gratisunterkünfte: Bei 44 (30) Prozent aller Urlaubsreisen wurde bei Freunden, Verwandten oder am Zweitwohnsitz übernachtet, in Inland waren es sogar 45,6 Prozent. Wichtige Motive für Reisen in Österreich waren auch der sportliche Aktivurlaub (33 Prozent) und Erholung (14 Prozent).

Verreist sind die Österreicher heuer vermehrt mit dem Auto. Bei 83 Prozent der Inlandsreisen wurde der eigene Pkw zur Anreise genutzt, bei Auslandsreisen waren es rund 49 Prozent, das waren um je rund 5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Flugreisen ins Ausland sank von rund 38 auf rund 34 Prozent. Die Zahl der Auslandsflugreisen ging um fast drei Viertel (minus 72,2 Prozent) zurück.

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(APA/Red)

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