Österreich erlässt Cote d'Ivoire 74 Mio. Euro

Österreich erlässt der Republik Cote d'Ivoire 74 Millionen Euro Schulden im Rahmen der internationalen Initiative für hochverschuldete arme Länder (HIPC-Initiative). Am Freitag habe eine Delegation des westafrikanischen Landes gemeinsam mit Vertretern des österreichischen Finanzministeriums und der Österreichischen Kontrollbank in Wien das bilaterale Entschuldungsabkommen unterzeichnet.


Voraussetzung für die hundertprozentige Entschuldung seien Strukturanpassungsmaßnahmen gewesen, die “die Republik Cote d’Ivoire im Rahmen des Währungsfonds-Programms zufriedenstellend umgesetzt hat”, teilte die Kontrollbank am Montag in einer Aussendung mit. Mit dem Schuldennachlass wolle Österreich “die Republik Cote d’Ivoire auf ihrem Weg zu einer erträglicheren Schuldenlast unterstützen. Die Mittel, die durch das Abkommen freigeworden sind, sollen für die Armutsbekämpfung und die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Cote d’Ivoire verwendet werden”, heißt es in der Aussendung weiter.

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