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OeNB-Euro-Bus tauscht wieder Schillinge

Der Euro-Bus der Oesterreichischen Nationalbank fährt zum zehnten Mal durch Österreich.

Start der “Jubiläums-Tour” ist am 8. und 9. Juli 2011 am Michaelerplatz in Wien, anschließend setzt der Bus seine Reise in Niederösterreich fort. Insgesamt macht er bis Ende September an 68 Stationen im ganzen Land halt. Noch knapp neun Mrd. Schilling lagern bei den Menschen zu Hause.

Österreicher tauschten 97 Prozent der Schillinge in Euro

“Wir haben mehr zurückbekommen, als wir uns je gedacht haben”, so TMartin Taborsky von der OeNB im APA-Gespräch. Bis jetzt haben die Österreicher 97 Prozent der jemals ausgegebenen Schillinge in Euro getauscht. Mehr als zehn Jahre nach der Euro-Bargeld-Einführung befinden sich aber noch immer mehrere Milliarden Schilling in privaten Händen.

Um die Menschen zum Umtausch zu bewegen, fährt die OeNB seit 2002 mit einem Bus durchs Land. Bisher haben auf diese Weise 458.577.385 Schilling den Besitzer gewechselt. Getauscht wurde 650.000 Mal, im Schnitt waren es 700 Schilling auf einmal.

Das Horten von Schillingen hat mannigfaltige Gründe. “Ein großer Teil ist sicher in Sammelalben gelandet, um die alte Währung einmal seinen Enkerln zeigen zu können”, so Taborsky. Man wisse aber auch, dass beträchtliche Summen versteckt “unter Teppichen, in Möbeln und Taschen oder anderen Verstecken” lagern. Der Rest der Schillinge sei zerstört – beispielsweise verbrannt – oder friste sein Dasein vergraben im Garten oder in Waldstücken. (APA)

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