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Ölkartell OPEC und Partner beraten in Wien über Förderstrategie

Viele Mitgliedsländer wollen mehr produzieren.
Viele Mitgliedsländer wollen mehr produzieren. ©APA/AFP/JOE KLAMAR
Das Ölkartell OPEC und seine zehn Kooperationspartner (OPEC+) beraten am Montag über weitere Schritte bei der Ölförderung. Im Mittelpunkt des Online-Ministertreffens steht die Frage, ob die Produktion ab Februar um bis zu 500.000 Barrel am Tag ausgeweitet werden soll.

Die insgesamt 23 Öl produzierenden Staaten hatten sich jüngst darauf geeinigt, nicht mehr halbjährlich, sondern monatlich über Anpassungen der Ölförderung zu entscheiden.

Einerseits sind viele Mitgliedsländer daran interessiert, wieder mehr zu produzieren, um die Einnahmen zu steigern. Andererseits droht ein Überangebot die Preise unter Druck zu setzen. Der durch die Coronakrise stark gefallene Ölpreis hatte sich in den vergangenen Monaten wieder etwas erholt. Die Allianz OPEC+ hat einen Anteil am weltweiten Ölmarkt von etwa 40 Prozent.

OPEC sieht zahlreiche Risiken für Ölmärkte in erster Jahreshälfte

Die OPEC warnte am Sonntag angesichts der Corona-Krise vor zahlreichen Abwärtsrisiken für die Ölmärkte in der ersten Jahreshälfte 2021. "In einer Reihe von Ländern bestehen weiterhin Beschränkungen für die soziale und wirtschaftliche Aktivität, und es gibt Sorgen über die Entstehung eines schädlichen neuen Virusstamms", sagte Generalsekretär Mohammed Barkindo am Sonntag. Die Weltwirtschaft könne sich in der zweiten Jahreshälfte stark erholen, aber die Reise-, Tourismus-, Freizeit und Gastgewerbe-Sektoren könnten Jahre brauchen, um auf das Vor-Krisen-Niveau zurückzukehren.

(APA/Red)

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