AA

ÖBB-Passagiere zu Weihnachten im Schachbrettmuster in Zügen

Die Coronakrise fördert ein neues Reservierungssystem zutage.
Die Coronakrise fördert ein neues Reservierungssystem zutage. ©APA/HANS KLAUS TECHT
Die ÖBB ruft heuer an Weihnachten ein neues Reservierungsmuster ins Leben. Durch ein Schachbrettmuster sollen sich die Passagiere besser in den Zügen verteilen.

Das heurige Weihnachtsfest in der Coronakrise nähert sich mit Riesenschritten und das Reiseaufkommen dürfte auch trotz der schwierigen Zeiten steigen. Die ÖBB verstärken ihre Anti-Coronamaßnahmen insofern, als dass sie ihr Reservierungsmuster im Fernverkehr erneuern, damit sich die Fahrgäste im Zug besser verteilen. Im Zuge des Fahrplanwechsels übermorgen, Sonntag, werden die reservierten Sitzplätze schachbrettartig vergeben, teilten die Bundesbahnen auf Anfrage der APA mit.

Nur mehr Fensterplätze buchbar

"Diese neue Schachbrett-Reservierungslogik sieht vor, dass bei den Zügen im Fernverkehr grundsätzlich nur die Fensterplätze buchbar sind bzw. bei 4er-Karrees die Plätze schräg gegenüber", erläuterte ein Bahnsprecher. "Die Plätze neben den reservierten Sitzen sollen frei bleiben und werden entsprechend mit 'Bitte freihalten' auf der Anzeige gekennzeichnet." Andere Passagiere sollen diese Plätze nicht besetzen. Aber: "Sollte ein Zug voll sein und das aufgrund der hohen Passagierzahl nicht möglich sein, darf man sich aber auch auf diese Plätze setzen."

Damit möglichst viele "Bitte freihalten"-Plätze auch tatsächlich frei bleiben, werden über die Weihnachtsfeiertage mehr Züge auf die Gleise geschickt. Am 23., 24., und 27. Dezember sowie am 2. und 3. Jänner gibt es zusätzliche Züge ab bzw. nach Wien von Westen und Süden. So gibt es bis zu 10.000 Sitzplätze mehr als an normalen Tagen.

Sitzplatzreservierungen gibt es zwischen 18. Dezember und 10. Jänner um einen Euro.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • ÖBB-Passagiere zu Weihnachten im Schachbrettmuster in Zügen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen