NR-Wahl: SPÖ startet mit letzter Plakatwelle ins Finale

Die SPÖ präsentierte ihre dritte und letzte Plakatwelle für die NR-Wahl.
Die SPÖ präsentierte ihre dritte und letzte Plakatwelle für die NR-Wahl. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Unter dem Motto "Gemeinsam für Österreich." startet die SPÖ nun ihre dritte und letzte Plakatwelle. Bezahlt werden die Plakate von der Partei und nicht vom Klub, betonte Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos aufgrund der in der vergangene Woche gestarteten Debatte, weil der SPÖ-Parlamentsklub der SPÖ die Plakatwerbung finanziert hatte.
Diskussion um Plakatfinanzierung "erledigt"
SPÖ zahlt Plakate selbst
Die Nationalratswahl von A bis Z
Wahlbeteiligung dürfte sinken

Das Finale des Nationalratswahlkampfs der SPÖ steht ganz unter dem Motto “Gemeinsam für Österreich.”. Auf den Plakaten ist Bundeskanzler und Spitzenkandidat Werner Faymann vor rot-weiß-rotem Hintergrund zu sehen. Das neue Sujet solle noch einmal deutlich machen, dass die SPÖ die einzige Kraft sei, die für Stabilität stehe, meinte Darabos. Faymann sei jener Kandidat, “der für Rot-weiß-rot steht”, der Bundeskanzler habe das Land in den vergangenen fünf Jahren mit “sicherer und ruhiger Hand” geführt. “Wir bauchen keine Experimente à la Schwarz-blau, vielleicht noch mit Stronach als Mascherl.”

Letzte SPÖ-Plakatwelle gestartet

Themenschwerpunkte im Endspurt der Nationalratswahl sind die bekannten SPÖ-Standpunkte: Jobs, von denen man leben kann, sichere Pensionen, Wohnen, Ausbau der Kinderbetreuung und der schulischen Ganztagsbetreuung. Die ÖVP-Vorwürfe, wonach die SPÖ “Zwangstagsschule” und “Zwangskindergarten” wolle, wies Darabos zurück: Es gehe nicht um Zwang, sondern um ein Angebot.

SPÖ-Plakate von Partei bezahlt

Wie berichtet kam es in der vergangenen Woche zu einer Debatte bezüglich der Finanzierung der SPÖ-Wahlplakate. Im Impressum auf den neuen, insgesamt 4.500 Plakaten ist nun die SPÖ-Bundesgeschäftsstelle angegeben. Darabos sei nach wie vor der Meinung, dass man immer rechtens gehandelt habe, aber um “jegliche Diskussion” zu vermeiden, zahle die Partei die Plakate selbst.

(APA/Red)

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