Noroviren im Linzer UKH von Frischverletzten eingeschleppt

Die Noroviren, die seit Donnerstag im Linzer Unfallkrankenhaus (UKH) grassieren, sind durch vier frisch verletzte Patienten eingeschleppt worden.

Das habe man mittlerweile verifizieren können, wie der Leiter des Instituts für Anästhesie und Intensivmedizin, Stephan Kapral, der APA am Montag mitteilte. Keiner der Betroffenen sei in lebensgefährlichem Zustand. Im Spital geht man davon aus, in wenigen Tagen Entwarnung geben zu können.

13 Patienten sowie mehrere Ärzte bzw. Pfleger sind infiziert. Alle erkrankten Patienten wurden in einer Abteilung zusammengelegt, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Glücklicherweise seien weder die Intensivstation noch die Abteilung mit Verbrennungsopfern, wo abwehrgeschwächte Patienten liegen, betroffen, so Kapral. Seit Sonntag seien keine neuen Fälle aufgetreten. Wenn keine weiteren Erkrankungen mehr hinzukommen, sei die Sache bis Mittwoch überstanden.

Noroviren lösen Brechdurchfall aus und werden durch Schmierinfektion leicht von Person zu Person übertragen. Es reichen nur wenige Viren aus, um eine Erkrankung auszulösen. Üblicherweise setzen die Beschwerden bis zu 48 Stunden nach der Ansteckung ein und klingen nach ein bis zwei Tagen wieder ab. Die Infektionen seien “kein Problem des UKH, sondern eines der Jahreszeit”, betonte Kapral.

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