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Non-Profit-Organisationen erhalten 42 Mio. Euro an Coronahilfen

Vizekanzler Kogler sieht im Fonds eine "echte Erfolgsstory".
Vizekanzler Kogler sieht im Fonds eine "echte Erfolgsstory". ©APA/ROBERT JAEGER
Den Non-Profit-Organisationen wurden mehr als 42 Mio. Euro an Coronahilfen zugesagt. 4.000 Anträge seien bereits positiv erledigt worden.

Der vor einem Monat ins Leben gerufene Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen hat aktuell mehr als 42 Mio. Euro an Coronahilfen zugesagt. Das teilte der zuständige Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) am Freitag der APA mit. Rund 4.000 Anträge seien positiv erledigt worden. Im Sport würden 1.400 Vereine mit mehr als 13 Mio. Euro unterstützt, die Kultur bekam bisher über vier Mio. Euro.

Coronahilfen auch für Non-Profit-Organisationen und Sportvereine

Seit 8. Juli gibt es auch für Non-Profit-Organisationen und Sportvereine finanzielle Coronahilfen. 700 Mio. Euro stehen insgesamt zur Verfügung, 35 Mio. Euro davon sind für den Profisport reserviert. Auszahlungen können gemeinnützige Vereine aus allen Lebensbereichen beantragen, wie etwa Rettungswesen, Sport, Umweltschutz und Brauchtumswesen. Inkludiert sind auch Feuerwehren sowie die anerkannten Religionsgemeinschaften. Die Anträge werden unter www.npo-fonds.at gestellt.

Gewährt wird - in zwei Tranchen - ein Fixkostenzuschuss etwa für Miet- oder Personalkosten sowie ein Struktursicherungsbeitrag, der mit 7 Prozent der Einnahmen des Jahres 2019 gedeckelt ist. Pro Organisation werden höchstens 2,4 Mio. Euro ausgezahlt. Geld gibt es vorerst für ein halbes Jahr, konkret vom Beginn der Corona-Krise bis 30. September. Die Abwicklung übernehmen das Austria Wirtschaftsservice (aws) und die Sportförderungs-GesmbH.

Kogler zieht Bilanz: "Eine echte Erfolgsstory"

Kogler nennt die Bilanz des NPO-Fonds nach einem Monat "eine echte Erfolgsstory". So sei ein großer Teil der Förderungen für den Sport bereits ausgezahlt. Eine Bestätigung dafür holte sich der Vizekanzler unter anderem von Sport Austria-Präsident Hans Niessl: "Dass nun das Geld endlich fließt, ist für den Fortbestand der vielfältigen österreichischen Sportkultur überlebenswichtig", zitierte er diesen.

Auch den Kunst- und Kultursektor habe man mit dem NPO-Fonds rasch und unbürokratisch abfedern können, befand Kogler und berief sich etwa auf die Direktorin des Kindermuseums ZOOM, Andrea Zsutty. Die "unkomplizierte Einreichplattform des AWS und die unglaublich rasche Erstüberweisung der Zahlung" seien in Bezug auf Einnahmenentgänge, Einbußen und die weiter andauernden Auswirkungen der Corona Pandemie "eine wertvolle Unterstützung", wurde diese zitiert.

 EU genehmigt Hilfe für Non-Profit-Organisationen

Die EU-Kommission hat die österreichische Staatshilfe von 665 Millionen Euro für den "Unterstützungsfonds für Non-Profit-Organisationen (NPO)" zur Bewältigung der Coronavirus-Krise genehmigt. Das gab die EU-Behörde am Donnerstag bekannt. Anträge für die Förderung sind seit 8. Juli unter www.npo-fonds.at möglich.

Insgesamt befinden sich 700 Mio. Euro in dem Fördertopf. 35 Millionen sind für den Profisport reserviert, für dessen Abwicklung ist die Sportförderungs-GesmbH des Sportministeriums verantwortlich. Geld aus dieser Schiene ist für die beiden obersten Fußball- und Eishockeyligen sowie für Handball, Volleyball, Basketball und Landhockey vorgesehen. Diese Mittel sind über das Bundessportförderungsgesetz geregelt und daher nicht von den Beihilfenrichtlinien der EU umfasst - und müssen daher nicht extra genehmigt werden.

(APA/Red)

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