NÖ: Feuerwehren fühlen sich von der Politik vergessen

Die Feuerwehren fühlen sich im Stich gelassen.
Die Feuerwehren fühlen sich im Stich gelassen. ©APA/BARBARA GINDL
Niederösterreichs Feuerwehren fühlen sich von der Politik in Stich gelassen. Die Mitglieder seien trotz Mithilfe in der Coronakrise weder geimpft, noch wurden sie finanziell entschädigt.

Der niederösterreichische Landesfeuerwehrverband hat am Samstag Kritik am Umgang mit den Feuerwehren in der Coronakrise geübt. Diese fühlen sich von der Politik vergessen, bestätigte ein Sprecher gegenüber der APA Medienberichte. Obwohl die Einsatzorganisationen in der Krise zahlreiche Aufgaben übernommen hätten, seien sie im Impfplan übergangen worden. Auch finanzielle Entschädigungen habe es nicht gegeben, kritisierte Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner.

Feuerwehren halfen in der Pandemie aus

Insbesondere beim Testen hätten die niederösterreichischen Feuerwehren ehrenamtlich mitgeholfen. Bei einigen Einsätzen würden sie zwangsläufig mit Infizierten in Kontakt kommen. Als sie bundesweit aus dem Impfplan gestrichen worden seien, habe das Land NÖ versprochen, Mitglieder bei übrig gebliebenen Impfstoffen vorrangig zu behandeln. Auch das habe aber nur teilweise funktioniert, meinte Fahrafellner, der eine mangelnde Wertschätzung der Leistungen der Feuerwehren ortete. Nun soll es seitens des Landes eine nachträgliche Kostenübernahme geben. Die Verhandlungen dazu laufen.

(APA/red)

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