Nissan Cube: Quadratisch, praktisch, gut

Der Nissan Cube wurde in Japan schnell zum Kultobjekt. Jetzt kommt der Würfel auf Rädern auch nach Europa.
Bilder vom Nissan Cube

Als er 2002 erschien, avancierte der eckig-quadratische Nissan Cube auf Anhieb zu einem Hit. Aufbauend auf der etwas konservativeren ersten Cube-Generation verhalf ihm das ungewöhnliche Exterieur-Design – eine nur scheinbar einfache, in Wirklichkeit aber sehr komplexe Kombination aus geraden Linien und subtilen Kurven – zu einem Kultstatus. Obwohl speziell auf japanische Verhältnisse zugeschnitten, machten das Internet und Artikel in Mode- und Automobilfachzeitschriften den kubischen Nissan schnell auch außerhalb Japans populär.

Doch erst mit der dritten Generation gehen die Wünsche amerikanischer und europäischer Cube-Fans nun in Erfüllung: Nach Auftritten auf der Los Angeles Motor Show 2008 und dem Genfer Salon 2009 steht der Cube dank der erstmals erhältlichen Version mit Linkslenkung jetzt weltweit in den Nissan-Showrooms.

Auch wenn die Design-DNA des Vorgängers unübersehbar durchscheint, ist der Cube III ein von Grund auf neues Modell. Der eckige Grundriss ist geblieben, doch wurde der Fahrzeugkörper geglättet und mit etwas weicheren und geschwungenen Linien sowie einer stärkeren Krümmung in den Flanken versehen. Größere Spurweiten und ein verlängerter Radstand verschaffen zugleich eine noch größere Prominenz auf der Straße.

Gewachsene Außenabmessungen

Der Cube Jahrgang 2010 wahrt zwar die Design-DNA des Vorgängers, ist jedoch länger, breiter und größer als zuvor. Trotzdem bleibt er mit einer Länge von 3.980 Millimetern (- 250 mm) noch unter der Vier-Meter-Marke. Der Radstand wuchs um 170 auf 2.530 Millimeter an, bei einer Breite von 1.680 (+54 mm) und einer Höhe von 1.670 Millimetern (+65 mm). Zum Vergleich: Der Nissan NOTE rangiert mit 4.100 Millimetern Länge und einem Radstand von 2.600 Millimetern schon in der nächsthöheren Klasse, ragt aber nur 1.550 Millimeter nach oben.

Zwei Motoren und drei Getriebe zur Auswahl

Cube-Kunden haben die Wahl zwischen einem 1,6 Liter großen Benzin- und einem 1,5-Liter-Dieselmotor. Mit jeweils 81kW/110 PS besitzen sie die gleiche Nennleistung. Der 1.5 dCi-Motor verfügt über einen Dieselpartikel-Filter (DPF) und ist kombiniert mit einem manuellen Sechsganggetriebe. Für den bereits nach Euro 5 zertifizierten Ottomotor steht neben der serienmäßigen Fünfgangbox ein stufenloses X-tronic CVT-Getriebe im Angebot.

Mit einem Einstiegspreis von 19.277 Euro für den 110 PS starken Benziner ist der Cube zwischen Kompakt- und unterer Mittelklasse angesiedelt. Allerdings ist der Cube sehr gut ausgestattet, so dass man für sein Geld überdurchschnittlich viel Auto bekommt.

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