Niederösterreich will Ende der Woche mit Coronaimpfungen für Kinder starten

Geimpft wird in drei Impfzentren.
Geimpft wird in drei Impfzentren. ©APA/ROLAND SCHLAGER
In Niederösterreich soll Ende der Woche mit den Coronaimpfungen für Kinder gestartet werden, man wartet jedoch noch auf Grünes Licht des Nationalen Impfgremiums. Geimpft wird in St. Pölten, Wiener Neustadt und Tulln.

Der Start für die Corona-Schutzimpfung für Fünf- bis Elfjährige ist in Niederösterreich für Ende der Woche geplant. Abgewartet wird noch eine positive Entscheidung des Nationalen Impfgremiums. Verabreicht werden die Injektionen für Kinder bei niedergelassenen Ärzten sowie in den Impfzentren in St. Pölten, Wiener Neustadt und Tulln, teilten LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) und Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) am Montag in einer Aussendung mit.

Drei Impfzentren mit Kinderimpfung

In den drei genannten Impfzentren werden eigene Bereiche geschaffen, in denen "ausführlich Zeit für Aufklärung, Gespräch und Begleitung möglich ist", hoben die Landespolitiker nach einer Corona-Lagebesprechung mit Expertinnen und Experten der Landeskliniken, des Sanitätsstabs und der Impfkoordination sowie mit Gemeindevertretern hervor. Von der in der vergangenen Woche eingeführten Möglichkeit der Vorregistrierung für die Immunisierung der Fünf- bis Elfjährigen machten bisher 8.000 Eltern Gebrauch.

Niederösterreich bei Booster-Impfung vorn

Mindestens einmal geimpft waren mit Stand Montag rund 81 Prozent der Niederösterreicher ab zwölf Jahren. 15,7 Prozent der Gesamtbevölkerung haben mittlerweile drei Stiche erhalten, womit das Bundesland laut Pernkopf und Königsberger-Ludwig österreichweit an der Spitze liegt. In den vergangenen sieben Tagen wurden in Summe etwa 120.000 Stiche verteilt, davon 25.000 alleine am vergangenen Freitag - dem Tag, an dem die ab Februar geltende Impfpflicht verkündet wurde. "Bei den Terminbuchungen sehen wir aktuell eine Verdoppelung gegenüber den letzten Wochen. Besonders in jenen Regionen, wo die Impfquote bisher noch niedrig war, steigt sie nun erfreulicherweise deutlich an."

Fast alle Intensivpatienten ungeimpft

Den am Montag gestarteten vierten Lockdown bezeichneten die Landespolitiker als "leider notwendig, um das Gesundheitssystem zu schützen". Unterstrichen wurde diese Aussage dadurch, dass mit 103 Corona-Intensivpatienten in dieser Hinsicht die 100er-Marke nach längerer Zeit wieder übersprungen wurde. "Fast alle davon sind ungeimpft oder haben schwere Vorerkrankungen. Damit zeigt sich auch, dass nur die Impfung vor schweren Verläufen schützt", wurde festgehalten.

(APA/red)

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