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Nici Hosp wieder auf Skiern

Nur 36 Tage nach ihrem schweren Jogging-Unfall in Schladming blickt Österreichs Damen-Ski-Ass Nicole Hosp bereits wieder positiv gestimmt in die Zukunft.

„Ich bin schon viel weiter als erwartet, spüre keine Schmerzen mehr“, meinte die Tirolerin, die sich den linken Knöchel gebrochen hatte, am Dienstag in Wien. Mitte der kommenden Woche wird die 20-Jährige bereits wieder erstmals in ihrer Heimat Bichlbach die Skier anschnallen.

„Ich kann es kaum mehr erwarten, auch wenn es am Anfang eher Touristen-Wedeln werden wird“, freut sich Hosp auf den ersten Schnee-Kontakt. Ihr Schuhausrüster Fischer hat für Hosp eine Anfertigung mit speziellem Innenleben erstellt, um die lädierten Stellen besonders zu schützen. Bis Juni muss Hosp noch eine Schraube und eine Platte in ihrem Knöchel tragen, dennoch will die zweifache WM-Medaillengewinnerin „Volldampf“ Kondition sowie Kraft tanken und vor allem sehr viel abseits der Torstangen frei Skifahren.

„Durch das Freifahren lernt man Skifahren, da entwickelt man sich weiter“, weiß Hosp, die deswegen auch große Hoffnungen in ihr Comeback setzt: „Mein Ziel ist es, dass ich noch stärker als zuvor zurückkomme.“ Eine hohe Latte, schließlich war die ÖSV-Hoffnungsträgerin zum Zeitpunkt ihres Unfalls Zweite im Riesentorlauf- und Dritte im Slalom-Weltcup.

Nach Angaben ihres Vaters Hans hat Niki nach ihrem schweren Rückschlag schnell wieder neuen Mut gefunden. „Am Anfang war sie am Boden, das hat sich aber praktisch über Nacht schlagartig geändert“, berichtete Papa Hosp. Seine Tochter hat danach zehn Tage auf Krücken verbracht, bis vergangenen Mittwoch musste Hosp dann eine Plastikschiene tragen. Mittlerweile hat die Siegerin von drei Weltcup-Rennen längst das Kraft- und Ausdauertraining aufgenommen.

Hosp ist eine von insgesamt neun ÖSV-Läuferinnen, die sich im Laufe der Saison verletzt haben. Damenchef Herbert Mandl hadert angesichts der vielen unterschiedlichen Verletzungsarten mit dem Schicksal, analysierte aber auch die Ursachen. „Wir wollen die Mittellage, das ideale Gleichgewicht am Ski perfektionieren. Damit können die Läuferinnen unter Druck und Stress die Lage halten und viele Gefahrensituationen ausschließen“, so Mandl über die geplanten Maßnahmen für den Sommer.

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