Nicht-Erhöhung der Wiener Öffi-Tarife: ÖVP und FPÖ hegen Zweifel

Die Öffi-Tickets sollen nicht teurer werden - ÖVP und FPÖ glauben das nicht
Die Öffi-Tickets sollen nicht teurer werden - ÖVP und FPÖ glauben das nicht ©Wiener Linien
Die Wiener Opposition will dem Versprechen des grünen Klubchefs David Ellensohn, der für 2013 eine Erhöhung der Öffi-Ticketpreise ausgeschlossen hat, nicht so recht glauben. ÖVP-Landesgeschäftsführer Alfred Hoch äußerste seine Zweifel - die Grünen hätten ja im Vorjahr "moderaten automatischen Anpassungen" zugestimmt.
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Was das Versprechen des grünen Klubchefs David Ellensohn in Sachen Nicht-Erhöhung der Öffi-Ticketpreise betrifft, gab sich die ÖVP ungläubig. Dies “wage ich zu bezweifeln”, so ÖVP-Landesgeschäftsführer Alfred Hoch am Mittwoch.

Grüne für Öffi-Tarife zuständig?

Abgesehen davon, dass die Grünen in der Stadtregierung für die Tarife gar nicht zuständig seien, hätten die Grünen im Zuge der Preissenkung der Jahreskarte “moderaten automatischen Anpassungen” (ein beschlossener Index, der bis dato noch nicht wirksam wurde, Anm.) zugestimmt. Und was “moderat” für Rot-Grün bedeute, habe man angesichts der vergangenen Gebührenerhöhungen ja mitbekommen.

Die FPÖ mahnte ebenfalls dazu, Ellensohns Aussagen angesichts der “chronisch klammen Stadtkassa” mit Vorsicht zu genießen. Eine Öffi-Ticket-Verteuerung 2013 wäre jedenfalls eine “Unverschämtheit”, deponierte der blaue Verkehrssprecher via Aussendung.

(apa/red)

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