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Neuwahlen in Österreich könnten Rating des Landes verschlechtern

Die Parteien sollten vor der Wahl keine großzügigen Wahlzuckerln verteilen.
Die Parteien sollten vor der Wahl keine großzügigen Wahlzuckerln verteilen. ©APA (Sujet)
Laut Experten könnte die vorgezogene NR-Wahl das gute Rating Österreichs (aktuell mit AA+) möglicherweise gefährden.

Trotz der turbulenten innenpolitischen Entwicklung der vergangenen Tage und der bevorstehenden Neuwahl droht Österreich keine Verschlechterung der Bewertung durch die drei großen internationalen Ratingagenturen – vorausgesetzt es werden nicht großzügig Wahlzuckerl verteilt und die nächste Regierung weicht nicht EU-Defizitvorgaben auf, so führende Ökonomen in der “ZiB 2” Freitagabend.

Ökonomen warnen vor Wahlzuckerln und EU-Konfrontation

Laut Raiffeisen-Chefanalyst Peter Brezinschek sind die Parteien gut beraten, wenn sie die Warnungen vor großzügigen neuen Staatsausgaben ernst nehmen. Bank-Austria-Chefökonom Stefan Bruckbauer sieht wiederum dann eine Gefährdung des guten Ratings Österreichs (aktuell mit AA+ das zweitbeste nach AAA) wenn eine kommende Regierung die EU-Vorgaben beim Budgetpfad aufweichen will.

>> Alles zur NR-Wahl 2019

(APA/Red)

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