Neues Tool erfasst Infos zu Corona-Patienten im Spital

Das neue Register soll ein effizientes Krisenmanagement ermöglichen.
Das neue Register soll ein effizientes Krisenmanagement ermöglichen. ©REUTERS
Durch ein Register für hospitalisierte Corona-Patienten soll die Grundlage für ein effizientes Krisenmanagement gelegt werden. Die Daten werden täglich in anonymisierter Form der GÖG übermittelt.

Per Verordnung hat Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) ein Register für hospitalisierte Covid-Patienten eingerichtet. Das von der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) geführte Tool soll Grundlage für ein effektives und effizientes Krisenmanagement sein und der Planung, Qualitätssicherung und Qualitätsberichterstattung in der Gesundheitsversorgung dienen.

Register für Covid-Patienten eingerichtet

Auch wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn - beispielsweise bezüglich Behandlungsprozessen und -ergebnissen von stationär betreuten Covid-Patientinnen und -Patienten - soll damit erleichtert bzw. möglich gemacht werden.

Gemäß der Verordnung, die mit 30. Juni außer Kraft tritt, haben die Länder, die Landesgesundheitsfonds und die Träger von Krankenanstalten ihre Daten täglich der GÖG zu übermitteln, die sie verwenden und in anonymisierter Form verarbeiten darf. Die Ergebnisse werden dann den politischen Entscheidungsträgern - dem Gesundheitsministerium und den Landeshauptleuten - sowie den Landesgesundheitsfonds und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Corona-Lage in Österreich

(APA/Red)

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