Neues Rekordjahr für Gunz

Mäder - Nach zehn Jahren erstmals "nur" einstellig, nämlich um 7,5 Prozent gesteigert hat die Gunz Warenhandels GmbH ihren Umsatz 2007. Gunz-Facts

„Nach zehn Jahren mit zweistelliger Dynamik war vor dem letzten Geschäftsjahr die Ausgangsposition einfach schon zu hoch – zudem zählen wir als Lebensmittelhändler zur Branche mit der größten Verdrängung, haben also nur mit kluger Nischenpolitik, Schnelligkeit, Kreativität und Innovationen überhaupt eine Chance.“

So kommentierte Firmenchef Werner Gunz den Umstand, dass das gemeinsam mit Bruder Helmut geführte Familienunternehmen diesmal mit „normalen“ Zuwachsraten Vorlieb nehmen muss. An Highlights hat’s im Berichtsjahr dennoch nicht gemangelt. Der Exportanteil stieg auf 94 Prozent, die Zahl der von Gunz belieferten Länder auf 34, zudem konnten die Mäderer an der Mia-Systems & Software in Feldkirch, die elf Mitarbeiter beschäftigt, eine 51-Prozent-Mehrheitsbeteiligung eingehen (49 Prozent hält GF Mag. Alexander Fehr). „Außerdem sind wir in Vorarlberg mit der Handelskette Sutterlüty flächendeckend ins Geschäft gekommen, sind bei Metro Österreich mit mittlerweile ca. 30 Produkten und auch bei Billa gelistet. Vor allem in Deutschland sind wir 2007 immer stärker in den klassischen Lebensmittelhandel vorgedrungen, nachdem unser ursprünglich forciertes Shop-in-shop-Konzept mit Vertrieb über Tankstellen, Möbelhäuser, Baumärkte etc. an seine Wachstumsgrenzen stößt“, erläuterte Gunz die neu gefahrene Strategie.

Unter jenen Vorarlberger Lieferanten, die im Gunz-Sortiment dominieren und von seinem Erfolg am stärksten profitieren, sind vor allem Pfanner (Fruchtsäfte, Eistee, Energy-Drink), Alma und Rupp (mit Streichkäsen speziell für den holländischen und Schweizer Markt), die Mohrenbrauerei (Dosenbier für Schweiz und Malta) sowie Prinz Hörbranz (Spirituosen) zu nennen. Vor allem in Deutschland konnte sich Gunz bereits für 2008 neue Rekorde sichern bzw. auf der Vertriebsschiene klassischer Lebensmittelhandel wichtige Kontrakte fixieren. Werner Gunz: „670 Paletten, die wir noch im Erstquartal 08 an Metro-Real liefern, bedeuten den bisher größten Aktions-Einzelauftrag unserer Firmengeschichte. Auch die als Neukunden gewonnenen Ketten Penny, Galeria-Kaufhof oder Norma verkörpern in unserem Maßstab Riesennummern.“

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