Neues Katastrophenhilfezentrum

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In der Oberlaaer Straße 300-306 im Wiener Stadtteil Inzersdorf wird am Samstag das neue Katastrophenhilfezentrum des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK) eröffnet.

Es ist mit einer Gesamtfläche von 22.000 Quadratmetern die größte derartige Einrichtung in Österreich. Von hier aus werden in Zukunft alle nationalen und internationalen Katastropheneinsätze organisiert und koordiniert, so das ÖRK.

An der Eröffnungsfeier werden u.a. auch Innenministerin Liese Prokop (V) und Bürgermeister Michael Häupl (S) teilnehmen. Das BM.I und die Stadt Wien haben das Projekt unterstützt.

In dem neuen Katastrophenhilfezentrum sind nach Angaben des ÖRK Hilfsgüter für Tausende Menschen im Falle nationaler und internationaler Einsätze gelagert. Dazu zählen u.a. Zelte, Decken, Öfen und Feldbetten. In den Lagerhallen befinden sich auch Medikamente und Verbandsmaterialien sowie komplette Trinkwasseraufbereitungsanlagen. Besonders vorteilhaft ist laut ÖRK die Lage des Einsatzzentrums: Im internationalen Katastrophenfall könnten Delegierte und Hilfsgüter innerhalb von nur 15 Minuten den Flughafen Wien in Schwechat erreichen.

Ein weiteres Projekt auf dem Areal nennt sich AMBER-MED. In Kooperation mit der Diakonie wird an vier Tagen pro Woche eine ambulante medizinische Versorgung, soziale Beratung und Medikamentenhilfe für Menschen ohne Versicherungsschutz angeboten. Zielgruppen sind hauptsächlich Migranten, Flüchtlinge und Asylwerber, aber auch bedürftige Österreicher.

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