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Neueröffnung der Kulturpassage Karlsplatz

Eine Computergrafik der Karlsplatz-Passage, wie sie nach der Sanierung aussehen soll.
Eine Computergrafik der Karlsplatz-Passage, wie sie nach der Sanierung aussehen soll. ©APA/ARGE KULTURPASSAGE KARLSPLATZ
Der am stärksten frequentierte Knotenpunkt für öffentliche Verkehrsmittel erstrahlt seit Dienstag in neuem Glanz: Die Kulturpassage Karlsplatz ist nun heller und freundlicher gestaltet und soll so für mehr Wohlbefinden und Sicherheitsempfinden bei den täglich mehr als 200.000 Öffi-Nutzern sorgen.

Wiens Bürgermeister Michael Häupl, Vizebürger-meisterin Renate Brauner, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny und Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer eröffneten am Dienstag die neue Kulturpassage Karlsplatz. Das Herzstück bildet die 70 Meter lange Kunstinstallation des Tiroler Künstlers Ernst Caramelle.

“Am meisten profitieren die vielen tausenden Nutzer der Passage von der Revitalisierung. Und auch Wien als lebenswerteste Stadt der Welt wird damit weiter aufgewertet”, freut sich Bürgermeister Michael Häupl. Durch die offene und transparente Gestaltung wird die Kulturpassage zum attraktiven Eingangstor in die Innenstadt.

Kulturpassage Karlsplatz nun auch barrierefrei

Wichtig war bei der Neugestaltung auch die Barrierefreiheit, die nun am Verkehrsknotenpunkt gewährleistet ist. Ein erneuerter und ein zusätzlicher Aufzug erhöhen gemeinsam mit einem neuen taktilen Leitsystem die Barrierefreiheit der gesamten Passage, denn man gelangt nun ohne Stiegen und damit barrierefrei an die Oberfläche. “Große Verkehrsknotenpunkte müssen für alle gleichermaßen gut nutzbar sein”, so Vizebürgermeisterin Renate Brauner.

Modernisierung der Passage um 21 Millionen Euro

Insgesamt wurden in die Revitalisierung der Karlsplatzpassage 21 Millionen Euro investiert, was vor allem für die städtische Infrastruktur wichtig ist. “Dies ist nicht nur ein wichtiger Impuls für die Wiener Wirtschaft, sondern erhöht zudem auch die Attraktivität der Öffis”, so Brauner.

Für die Fahrgäste der Wiener Linien steht ein neues Info- und Ticketbüro, das in einem zentralen Servicezentrum zusammengefasst ist, als Auskunft- und Vorverkaufsstelle zur Verfügung. “Wer informiert ist und gut betreut wird, der fühlt sich wohl. Mit dem neuen Servicezentrum tragen wir dieser Philosophie Rechnung”, so Wiener-Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer.

Kunst im öffentlichen Raum wichtig

Die historische Passage am Karlsplatz liegt inmitten zahlreicher traditioneller Kunst- und Kultureinrichtungen, wie Oper, Wien Museum, Secession, Musikverein, Künstlerhaus oder Karlskirche. “Die Fähigkeit der Kunst zu verbinden, findet in der neuen Kunstpassage ihre ebenso gelungene wie buchstäbliche Umsetzung. Sie steht als verbindendes Element im Zentrum der Revitalisierung. Die Installation macht sichtbar, wie wichtig Kunst im öffentlichen Raum ist um Identität, Orientierung und Wohlbefinden zu schaffen. Passend zu diesem neu geschaffenen Ort, wurde auch seine Funktion als Orientierungspunkt und Kunstinformation neu gestaltet”, so Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny.

Über die neu installierten Informationsbildschirme werden NutzerInnen der Passage nun über aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen der umliegenden Kunst- und Kultureinrichtungen informiert. Zusätzlich wurde im Boden und in der Decke eine Kulturleitlinie installiert. Diese weist nun in Form von Leuchtstreifen in verschiedenen Farben den Weg zu den diversen Einrichtungen im Umfeld.

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