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Neuer Vorstandschef

Erstmals in der über 50-jährigen Firmengeschichte des weltweit tätigen Vorarlberger Lichtkonzerns Zumtobel wird die Verantwortung aus der Familie an einen externen Manager übertragen.

Ab 1. September 2003 übernimmt die operative
Konzernleitung der Wiener Andreas J. Ludwig, Vorstandsvorsitzender
und Gesellschafter Jürg Zumtobel wechselt in den Aufsichtsrat.

„Von der nächsten Generation steht derzeit niemand zur Verfügung,
also war es ein logischer Schritt, dass ich mit 67 Jahren vom
operativen Geschäft an die Spitze des Aufsichtsrates wechsle und ein
externer professioneller Manager zum Vorstandsvorsitzenden bestellt
wird“, erläuterte Jürg Zumtobel die Entscheidung an einem
internationalen Pressetag am Freitag in Dornbirn. Die Familie
Zumtobel hält weiterhin die Mehrheit an der Zumtobel-Gruppe.

Der neue Konzernchef will die Zumtobel Gruppe weiterentwickeln und
den Lichtkonzern mittelfristig zum globalen Marktführer machen.
Ludwig – 44 Jahre alt, Jurist und international wirtschaftserfahren
als CEO der Tyrolit-Gruppe und bei UBS Warburg in London als Managing
Director – beschrieb „Kontinuität und Herausforderung“ seine ersten
100 Tage als Mitglied im Zumtobel-Vorstand. „Jener Erfolgskurs, der
Zumtobel zum unbestrittenen Marktführer im europäischen
Leuchtengeschäft gemacht hat, wird natürlich fortgesetzt.
Gleichzeitig werden wir die Integration unserer beiden Leuchtenmarken
– Zumtobel Staff und Thorn – noch stärker vorantreiben als in der
Vergangenheit.“ Für die beiden Leuchten-Teilkonzerne will Ludwig die
strikte Markentrennung im Vertrieb beibehalten, intern sollen
konsequent genutzte Synergien bei Backoffice-Funktionen und
Produktionskapazitäten wesentliche Kosteneffekte bringen. Dadurch
soll die Gesamtrentabilität der Gruppe verbessert werden.
Nach Einbußen in den vergangenen beiden Jahren und der schwieriger
als angenommen verlaufenen Eingliederung der britischen Thorn wurde
konzernintern einiges umgestellt und die Zahl der Mitarbeiter auf
weltweit 7.900 reduziert. Nun sei „die Finanzkraft vorhanden, um ein
weiteres Wachstum finanzieren zu können, obwohl die gesamte Situation
und auch die Konjunktureinschätzung für das nächste Jahr noch nicht
befriedigend sind“, erklärte Jürg Zumtobel. Der Gesamtumsatz im
Geschäftsjahr 2002/2003 verringerte sich zwar noch um 4,3 Prozent auf
1.186 Mio. Euro, die Abwärtsbewegung konnte jedoch klar gestoppt
werden und die Kurve zeige wieder eindeutig nach oben.

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