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Neue Saison, neue Regeln

Erneut wurde das Formel-1-Wochenende für die WM-Saison 2004 neu gestaltet. Die wichtigsten Regeländerungen der Formel-1-WM im Überblick.

Qualifikation:
Der erste Teil der Qualifikation wurde von Freitag auf Samstag verlegt. Einen Tag vor dem Rennen findet nun das Qualifying von 14:00 bis 15:30 Uhr innerhalb von nur 90 Minuten in zwei Durchgängen statt, in jeder Session muss der Pilot im Einzelzeitfahr-Modus eine Runde drehen. Für die Startreihenfolge des ersten Durchgangs ist das Klassement des vorangegangenen Rennens entscheidend. Als Erster geht der Gewinner des letzten WM-Laufs auf die Strecke. In der zweiten Qualifikation darf dann der Schnellste des ersten Durchgangs als Letzter auf den Kurs. Fällt ein Wagen in der ersten Session aus, wird er für den zweiten Teil nicht mehr zugelassen.

Neue Zeiten, neue Wagen:
Vor der Qualifikation finden am Freitag und Samstag jeweils zwei Trainingseinheiten statt. Die privaten Testfahrten am Freitagmorgen wurden gestrichen. Dafür dürfen die Teams – mit Ausnahme der „Top Four” – in den beiden Trainingseinheiten am Freitag (11.00 bis 12.00 sowie 14.00 bis 15.00 Uhr) drei Autos einsetzen. Dieser Wagen darf in einer anderen Farbe lackiert sein, so dass neue Sponsoren gefunden werden können. Der Pilot des dritten Autos darf in den vergangenen beiden Saisonen nicht mehr als in sechs WM-Läufen eingesetzt worden sein und muss über eine Super-Lizenz verfügen. Am Samstag stehen wie bisher zwei 45-minütige Freie Trainings (von 10.00 bis 10.45 und 11.15 bis 12.00 Uhr Ortszeit) auf dem Programm. Die Wahl der Reifen muss noch vor dem ersten Samstag-Training erfolgen.

Ein-Motoren-Reglement:
Nur mit ein und demselben Triebwerk darf am Grand-Prix-Wochenende gefahren werden. Sollte der Motor kaputt gehen und deshalb ausgetauscht werden müssen, wird der Fahrer in der Startaufstellung um zehn Plätze nach hinten gesetzt.

Tempolimit in der Boxengasse:
Während Qualifying und Rennen gilt in der Boxengasse ein Tempolimit von 100 km/h. Bisher waren nur 80 km/h erlaubt.

Automatik verboten:
Automatikgetriebe sowie Startautomatik („launch control”) sind ab dieser Saison verboten.

Strafen:
Künftig werden Strafen wegen Kollisionen erst nach dem Rennen verhängt.

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