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Neue Runde im Machtkampf

Im Formel 1-Machtkampf hat sich FIA-Präsident Max Mosley erstmals klar gegen die Automobil-Konzerne gestellt.

“Im Gegensatz zu einem Hersteller kann sich ein Team nicht aus dem Rennsport zurückziehen. Der einzige Weg, um langfristig die Stabilität der Formel 1 zu garantieren, sind starke unabhängige Teams, die nicht auf die Hersteller angewiesen sind. Wir können uns auf die unabhängigen Teams verlassen, nicht aber auf die Hersteller”, schrieb der Chef des Internationalen Automobilverbandes (FIA) in einem Brief an die Teamchefs der Formel 1 und präsentierte eine Reihe von möglichen Reglementsänderungen für die kommenden Jahre.

Zwar seien die Hersteller in der Königsklasse des Motorsport “sehr willkommen”, doch die Vergangenheit habe gezeigt, dass sie kommen und gehen – “gerade wie es ihnen passt.” Das sei immer so gewesen und werde auch so bleiben, glaubt Mosley und heizt den Machtkampf weiter an: “Sie sind ihren Aktionären verpflichtet und nicht dem Motorsport.” Die fünf europäischen der sieben Automobilhersteller in der Formel 1 haben sich bereits zur Organisation GPWC als Gegenpart zur FIA zusammengeschlossen. Ferrari (FIAT), Mercedes, Renault, BMW und Ford (Jaguar) haben schon mehrfach angekündigt, ab 2008 eine eigene Rennserie gründen zu wollen. Die japanischen Hersteller Honda und Toyota halten sich in dieser Frage noch bedeckt.

Mosley will die Rennteams wie etwa Sauber, Jordan oder Minardi stärken und deshalb die Kosten senken. Auch deshalb setzte der Brite radikale Regeländerungen durch. Vor allem die Motoren sollen durch Langlebigkeit viel billiger werden. “Das Rennfahren”, so Mosley, “wird viel billiger, weil die Motoren länger halten werden.” In wenigen Wochen soll es ein weiteres Treffen mit den Teamchefs geben. Mosley drängt darauf, dass auch auf anderen Ebenen Kosten reduziert werden sollen.

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