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Neue Riesenkrebse im Haus des Meeres

Riesenkrebse im Haus des Meeres - hier eine indopazifische Schmucklanguste
Riesenkrebse im Haus des Meeres - hier eine indopazifische Schmucklanguste ©Daniel Abed Navandi
Im dritten Stock vom Haus des Meeres sind seit kurzem besonders ausgefallene Meeresbewohner zu bestaunen: Etwa ein kopfgroßer, karibischer Riesen-Einsiedlerkrebs und eine wunderschön gefärbte, indopazifische Schmucklanguste, die mit ihren langen Tast-Antennen auf gut einen Meter Länge kommt.
Die Riesenkrebse

Beide “Panzer-Ritter”, die im Haus des Meeeres leben, sind jedenfalls so groß, dass man ihre 14 Mundwerkzeuge gut beim Fressen beobachten kann. Die Lieblingsspeise bei der täglichen Fütterung sind Würmer und – man glaubt es kaum – andere Krebse, zum Beispiel “Cocktail-Shrimps”. Trotzdem sind die zwei Riesen keine Kannibalen, da solche ja – laut Definition – ihre eigenen Artangehörigen verspeisen.

Leben der Krebse im Haus des Meeres

Spannend wird es für die Pfleger im Haus des Meeres auch, wenn die Krebse eine mehrtägige Fresspause einlegen – das ist nämlich ein Zeichen dafür, dass bald eine Häutung ins Haus steht. Krebse müssen ihre harte Körperhülle von Zeit zu Zeit abstoßen und erneuern, um ein weiteres Stückchen zu wachsen.

Typisch für Einsiedlerkrebse ist, dass sie ihren weichen Hinterkörper in einem Schneckenhaus verstecken. Häuten und Wachsen bedeutet damit für Einsiedlerkrebse auch den Umzug in ein größeres Schneckenhaus. Die neuen Eigenheime stellt das Haus des Meeres selbstverständlich kostenlos zur Verfügung.

Neben den größten Krabben, den Japanischen Riesenseespinnen, beherbergt das Haus des Meeres nun auch die größte Einsiedlerkrebs- und auch die größte Langustenart.

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