Neue "Kurier"-Adresse steht vor möglicher Umbenennung

"Kurier"-Chefredakteur Brandstätter versteht die Aufregung über die Umbenennung nicht.
"Kurier"-Chefredakteur Brandstätter versteht die Aufregung über die Umbenennung nicht. ©APA
Ab Ostern befindet sich der neue Standpunkt des "Kurier" in der Muthgasse in Wien. Die Adresse steht dabei vor einer Umbenennung.

Ein entsprechender Antrag ist von der ÖVP Döbling bereits im Dezember eingebracht worden. Künftig könnte sich der Eingang des “Kurier” damit am Leopold-Ungar-Platz befinden.

“Kurier”-Chefredakteur Helmut Brandstätter versteht die Aufregung in diversen Medien angesichts einer möglichen Umbenennung jedenfalls nicht. “Wir haben den Vorschlag gemacht, nicht zuletzt weil Leopold Ungar ein sehr bedeutender Österreicher war und einen starken Bezug zum ‘Kurier’ hatte”, erklärte er.

 “Kurier” hat ab Ostern neue Adresse

Der 1992 verstorbene Ungar war langjähriger Leiter der Caritas der Erzdiözese Wien und für den “Kurier” als Kolumnist tätig. “Eine Zeitung ist mehr als bedrucktes Papier, sie steht auch für eine Idee und Werte. Und mit den Werten von Herrn Ungar können wir uns sehr identifizieren”, so Brandstätter.

(APA/Red)

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