NEOS gehen mit "Mut" ins Finale zur Nationalratswahl 2013

Unternehmer und Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner (l.) und NEOS-Spitzenkandidat Matthias Strolz
Unternehmer und Strabag-Chef Hans-Peter Haselsteiner (l.) und NEOS-Spitzenkandidat Matthias Strolz ©APA
Unter dem Motto "Habe Mut - wähle NEOS" startet die Partei ins Wahlkampffinale zur NR-Wahl. Neben neuen Sujets für die rund 3.500 Plakatständer, auf denen u.a. "Ministerkandidat" Hans Peter Haselsteiner "Meine Kraft für die Jungen" verspricht, gibt es auch einen neuen TV-Spot.
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Sämtliche Neuerungen für den Showdown wurden am Donnerstag bei einer Pressekonferenz präsentiert: Darin “bewegen” Spitzenkandidat Matthias Strolz und der langjährige Strabag-Chef Haselsteiner mit einem Kran die “Stillstandspolitiker” der aktuellen Regierung.

NEOS voller Zuversicht

“Wir sind am Sprung ins Parlament”, zeigte sich Strolz einmal mehr zuversichtlich. In einer von der Partei beauftragten Umfrage durch meinungsraum.at mit einem Sample von 1.000 stehe man bei vier Prozent, gestützt kennen demnach außerdem 71 Prozent die Marke NEOS. In den Sonntagsfragen, die vergangenes Wochenende in den heimischen Zeitungen publiziert wurden, lagen die NEOS freilich unter der Vier-Prozent-Marke.

Partei setzt auf “die Jungen”

Kernthema der NEOS bleibt jedenfalls, dass man “das Sprachrohr der Jungen” sein will. Mut forderte Strolz beispielsweise im Bildungsbereich, wo er der Meinung ist, dass man kein neues Lehrerdienstrecht brauche. Notwendig sei vielmehr eine Personalautonomie der Schulen und ein eigener Kollektivvertrag für Lehrer, um auch ungeeignetes Personal verabschieden zu können.

Mut fehlt in der Politik

“Mutlosigkeit” ziehe sich wie ein “roter Faden” durch die Politik, meinte Haselsteiner, etwa auch in der Außenpolitik. Österreich solle wenigstens 8.000 syrische Flüchtlinge, unabhängig von ihrer Religion, aufnehmen, erneuerte er seine Forderung.

Österreich solle in der EU eine “Beispielrolle” spielen. Wien wäre seiner Meinung nach auch ein geeigneter Ort für eine Syrien-Friedenskonferenz.

Mehr zu den NEOS und zur Wahl finden Sie in unserem Special.

(apa/red)

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