Nein zu weiterer Sozialwohnbausiedlung

Herrenried muss aufgewertet werden.
Herrenried muss aufgewertet werden. ©Vorarlberger Freiheitliche
Herrenried muss aufgewertet werden. Die Stadt Hohenems ist im Besitz von rd. 16.000 m² auf den Miller-Aichholz Grundstücken im Herzen des Herrenrieds.

Nach den Plänen  von Bgm. Richard Amann und seinem Vize Bernhard Amann soll dieses Grundstück an eine Bietergemeinschaft verkauft werden, die 160 Wohnungen errichten will. Laut dem vorliegendem Angebot sollen 80% Sozialwohnungen werden. Statt sich für das Sportgymnasium zu bewerben, soll auf diesem Grundstück eine weitere große Wohnanlage entstehen.

„Schon jetzt haben wir eine starke Konzentration an Sozialwohnungen im Herrenried. Weitere 130 Wohnungen an diesem Standort wäre ein fataler Fehler“

„Das wäre ein fataler Fehler. Schon jetzt wohnen im Herrenried rd. ein Drittel in Sozialwohnungen und jetzt kämen nochmals rd. 130 Sozialwohnungen dazu. Das ist für ein gutes Miteinander und eine gesunde Struktur in einem Ortsteil zu viel. Das hat auch massive Auswirkungen auf die Struktur in den Kindergärten und den Schulen.. Deshalb sagen wir klar und deutlich Nein zu diesen Plänen. Vorerst ist es uns gelungen diese Pläne zu stoppen. Wir müssen und werden aber weiter wachsam sein“, so der freiheitliche Hochbaustadtrat Dieter Egger.

„Natürlich haben wir einen Bedarf an leistbaren Wohnraum. Wir dürfen die Fehler der Vergangenheit aber nicht wiederholen und müssen daraus lernen. Zu starke Konzentrationen und der Bau von großen Sozialsiedlungen sind zu vermeiden. Vielmehr müssen wir kleinere Anlagen bauen und diese regional vernünftig verteilen. Nur so kann es ein gutes Miteinander und eine gesunde soziale Durchmischung geben“, fordert StR. Dieter Egger eine verantwortungsvolle Wohnungspolitik.

„Herrenried muss aufgewertet werden“

Die Miller-Aichholz Grundstücke sind im Herzen des Herrenrieds und zählen zu den wenigen großen Grundstücksreserven in diesem Ortsteil.  „Die Nutzung und Bebauung dieser Grundstücke muss sensibel und mit Blick auf die Gesamtstruktur entwickelt werden. Anstatt einer weiteren großen Wohnanlage, sollte eine kleinstrukturierte Bebauung mit Einfamilienhäuser und einer ansprechenden Aussenraumgestaltung angedacht werden. Die Gestaltung und Bebauung dieser Grundstücke muss zu einer Aufwertung des Herrenrieds führen und darf vorhandene Probleme nicht verschärfen“ fordert Egger mehr Weitblick in der Stadtplanung.

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