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Nataschas Mutter: "Lasst uns!"

Brigitta Sirny, die Mutter von Natascha Kampusch, hat am Donnerstag plötzlich einen dringenden Appell an die Medien gerichtet, ab sofort ihre Tochter, aber auch die gesamte Familie „in Ruhe zu lassen“.

„Es freut mich natürlich, dass ganz Österreich Anteil nimmt“, meinte sie im Gespräch mit der APA. In den vergangenen Tagen sei die Familie jedoch „von einzelnen Medienvertretern distanzlos bedrängt“ worden. „Der ganze Rummel wird mir und uns allen zu viel“, stellte die Mutter fest, die seit dem Auftauchen ihrer Tochter permanent mit Interviewanfragen bestürmt worden war – und dem Kurier auch ein großes Interview gegeben hat.

„Das große Medieninteresse und damit das Interesse der Österreicher und Österreicherin an unserem Schicksal hat geholfen, Missinterpretationen in der Vergangenheit klar zu stellen“, räumte Sirny ein. Nun gehe aber eindeutig Natascha vor: „Ich möchte, dass der Wunsch meiner Tochter respektiert wird, den Zeitpunkt und die Form der Darstellung ihrer Geschichte selbst zu wählen. Ich werde deshalb bis zu dem von ihr gewählten Zeitpunkt keine Interviews mehr geben.“

Brigitta Sirny möchte, „dass damit der Druck von meiner Tochter und meiner Familie genommen wird“. Sie bedankte sich abschließend „für die Mut machende Unterstützung der letzten Tage“ und ersuchte um Verständnis für ihren Entschluss, bis auf weiteres keine Anrufe bzw. Anfragen mehr zu beantworten. Die Frau wird weiter vom auf Verbrechensopferhilfe spezialisierten Verein Neustart betreut.

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