Nach Tussauds-Rückzieher: Konzern weiter interessiert

Auch nach dem Scheitern der Pläne, das Wiener Riesenrad anzumieten, zeigt sich der Unterhaltungskonzern Merlin Entertainments weiter am Standort Wien interessiert.

“Es ist nicht so, dass wir bereits mit Herzblut am Prater hängen”, so Thomas Wirth, von Merlin mit der Grundstücks- und Standortsuche beauftragt, gegenüber der APA. Allerdings sei dieser als Marke natürlich nach wie vor interessant.

Merlin hatte geplant, das Riesenrad zu mieten und zugleich am neuen Praterentree eine Filiale des Wachsfigurenkabinetts “Madame Tussauds” zu errichten. Es sei von Vorteil, zwei Institutionen an einem Standort zu haben – was die Werbung und das Personal beträfe, erläuterte Wirth das Bestreben, zwei Attraktionen in einer Stadt zu haben. Neben “Madame Tussauds” führt Merlin auch weitere Unterhaltungsmarken, darunter das Aquarium “Sea Life”, die Gruselschau “The Dungeon” oder die Legoländer – die nun in die weiteren Überlegungen miteinbezogen werden können.

“Dass das mit dem Riesenrad gescheitert ist, liegt wohl auch am Herrn Petrisch (dem Besitzer, Anm.)”, so Wirth. Dieser habe exorbitante Preisvorstellungen gehabt: “Das war kaufmännisch überhaupt nicht nachzuvollziehen.”

In jedem Falle sei das Thema Wien für Merlin nicht vom Tisch. Sollte es hier in mittelbarer Zukunft zu einer Entscheidung kommen, sei man auch nicht zwingend auf den Standort Prater beschränkt, zumal man bereits viele weitere Angebote erhalten habe.

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