Nach Tirol-Wahl: Koalitionsvarianten für die ÖVP

Parteichef Spindelegger hält Schwarz-Grün in Tirol für "eine Möglichkeit".
Parteichef Spindelegger hält Schwarz-Grün in Tirol für "eine Möglichkeit". ©APA
Die Bundes-ÖVP will sich nicht in die Koalitionsverhandlungen in Tirol einmischen. Welche Entscheidung getroffen werde, sei Sache der Landespartei, hieß es seitens der schwarzen Regierungsmitglieder am Dienstag vor dem Ministerrat. Parteichef Michael Spindelegger hielt Schwarz-Grün zumindest weiterhin für eine "interessante" Variante.
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Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz meinte ebenso, er könne grundsätzlich etwas mit Schwarz-Grün anfangen – dies sei “kein Geheimnis”.

Der Tiroler VP-Chef Günther Platter werde noch diese Woche Parteiengespräche führen und gebe es mehrere Koalitionsvarianten, so Spindelegger: “Schwarz-Grün ist eine davon und durchaus interessant.” Weiters erklärte er: “Ich rede ihm da gar nichts drein.”

Nach Tirol folgt Landtagswahl in Salzburg

Bei der Salzburger Landtagswahl am Sonntag sei mit Verlusten für beide Regierungsparteien zu rechnen, räumte der Vizekanzler ein. Entscheidend werde daher sein, wer Platz eins gewinnt. Er rechne damit, dass die ÖVP die Nummer eins wird. Auch er werde sich noch in den Salzburger Wahlkampf stürzen – heute Nachmittag etwa.Auch Generalsekretär Hannes Rauch verwies darauf, dass die Entscheidung in Tirol fällt. Seine einzige Präferenz sei, dass es eine “stabile” Regierung gibt, die eben aus lediglich zwei Parteien gebildet wird, meinte er.

Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat “keine Präferenz” zur künftigen Koalition in Tirol. Kurz erklärte: “Dass ich grundsätzlich mit Schwarz-Grün etwas anfangen kann, ist kein Geheimnis.”

(APA)

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