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Nach Schießerei in Gebetshaus: Gläubige unter Schock

Nach Schießerei in Gebetshaus: Gläubige unter Schock
Nach Schießerei in Gebetshaus: Gläubige unter Schock ©© APA
"Wir haben Angst, die ganze Familie hat Angst", berichtete Kumar Balvinder, Vizepräsident des Tempels in der Pelzgasse.

Besonders bewege die Opfer die Frage, wie so etwas in Österreich habe geschehen können. Die angebotene psychologische Hilfe werde man sicher in Anspruch nehmen. Zugleich sieht man aber nach vorne und plante am Montag bereits für die Zukunft.

Noch habe man von der Polizei keinen Schlüssel für das Gebetshaus in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus bekommen. Doch sobald es so weit ist, werde man den Tempel von den Spuren des blutigen Angriffs reinigen und mit neuen Teppichen ausstatten. Dann stehe dem sonntäglichen Gottesdienst nichts im Wege, meinte Balvinder.

Für diesen erwarte er auch keine Schwierigkeiten, diese habe es auch sonst nicht gegeben. Auch nicht, als einer der beiden nun angegriffenen Gurus bereits einmal für eine Predigt in Wien war. Als Motiv für den Angriff vermutet der Vizepräsident, dass andere Sikh wollen, dass auch seine niedrigere Kaste die strengeren Gesetze befolge. Die Strenggläubigen seien dagegen, dass wie in der Pelzgasse ohne Turban oder Bart aus dem heiligen Buch gelesen werde.

Balvinder blieb auch dabei, dass man von den Befürchtungen, dass etwas passieren könne, die Polizei informiert habe. Der Obmann des Gebetshauses habe sich an die Polizeiinspektion Tannengasse gewandt. Die Exekutive hat jedoch bereits mehrfach dementiert, dass man über irgendwelche Bedrohungsszenarien informiert worden sei.

Bilder vom Tatort: Wien: Schießerei in indischem Tempel | Video: Sikh-Schießerei in Wien 15 Video
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