Nach Rücktrittsrufen: IGGÖ-Präsident Olgun bleibt im Amt

IGGÖ-Chef Olgun bleibt im Amt.
IGGÖ-Chef Olgun bleibt im Amt. ©APA/AFP/ALEX HALADA
Der im Zuge der Moscheenschließungen intern unter Beschuss geratene Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, Ibrahim Olgun, bleibt im Amt.
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Rücktritt von Olgun gefordert

Bei der außerordentlichen Sitzung des Schurarates Samstagnachmittag wurde dem Neuwahlantrag von Kritikern nicht stattgegeben. Stattdessen sei ein “umfassender Reformprozess” in der IGGÖ eingeleitet worden, hieß es in einer Aussendung.

Rücktritt von Olgun gefordert

Nach der vorübergehenden Schließung von Moscheen durch die Regierung war Olgun von Gegnern in der IGGÖ, wie etwa IGGÖ-Vizepräsident Abdi Tasdögen, angegriffen worden. Ihm wurde etwa vorgeworfen, Mitschuld an der Situation zu tragen. Schurarats-Vorsitzender Ümit Vural stellte einen Antrag auf Neuwahl in der Glaubensgemeinschaft. Regulär endet die Periode erst in drei Jahren. Olgun bekräftigte, weitermachen zu wollen.

Strukturen der IGGÖ werden angepasst

Bei der außerordentlichen Sitzung des Rates, der sozusagen das Parlament der IGGÖ darstellt, wurde nun ein Kompromiss gefunden. Die Strukturen der IGGÖ würden “den Herausforderungen der Zeit” angepasst, hieß es danach. Hierfür wird eigens eine Kommission eingerichtet. “Die IGGÖ und ihre Organe gehen aus diesem Treffen gestärkt und in Eintracht heraus”, meinte Olgun nach der Sitzung.

(APA/red)

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