Nach Regierungsklausur: Flüchtlinge sollen 4 Euro für Öffi-Monatskarte zahlen

Flüchtlinge sollen monatlich 4 Euro für die Wiener Öffis zahlen.
Flüchtlinge sollen monatlich 4 Euro für die Wiener Öffis zahlen. ©Wiener Linien/Johannes Zinner
Nach der Klausur der rot-grünen Stadtregierung wurden in der Flüchtlingsfrage einige Fixpunkte gesetzt. So sollen Asylwerber in Wien künftig nicht nur einen "Bildungspass" bekommen, auch soll ihnen eine Öffi-Monatskarte um rund vier Euro zur Verfügung stehen.
Ergebnisse der Klausur im Detail

Die vergünstigte Monatskarte der Wiener Linien (Regulärpreis 48,20 Euro, Anm.) für Asylwerber, für die ein Kostenbeitrag von 4 Euro eingehoben werden soll, ist ein Anstoß der Wiener Stadtregierung nach ihrer Klausur, in der künftige Schritte in der Flüchtlingspolitik gesetzt wurden.

Noch sind die Pläne nicht fixiert, über eine Finanzierungsbeteiligung durch den Bund soll noch verhandelt werden. Für die Umsetzung der vergünstigten Öffi-Karte braucht die Stadt die Zustimmung aus dem Innenministerium.

Öffi-Monatskarte um 4 Euro für Flüchtlinge

Schon seit längerer Zeit gibt es Diskussionen um die Nutzung der Wiener Öffis durch Flüchtlinge. Auch gab es bereits den Vorschlag der Stadt Wien, Flüchtlingen eine Gratis-Monatskarte für die Wiener Linien zur Verfügung zu stellen – was bei der Opposition jedoch für viel Kritik sorgte.

Das günstigere Öffi-Ticket habe das Ziel, die Verwaltung zu erleichtern, da Flüchtlinge für Wege wie Arzt- oder Behördengänge auf Einzelfahrt-Tickets Anspruch haben. Für ein Gratis-Ticket dürfte von Seiten des Ministeriums keine Zustimmung gekommen sein, so der Standard in seiner Mittwochsausgabe.

 

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