Nach mysteriösem Tod von Briten - Kreditkartenverbleib geklärt

Der Todesfall eines 26-jährigen Briten, dessen Leiche Mitte September nach übermäßigem Alkoholkonsum auf der Höhenstraße in Wien-Döbling entdeckt wurde, bleibt mysteriös.

Geklärt ist nun allerdings der Verbleib seiner Kreditkarten. Ein 40-jähriger Pole hatte den betrunkenen Engländer vor seinem Tod in einem Pub bestohlen, teilte die Polizei am Montag mit. Auf die Spur des bereits vor Wochen wegen eines anderen Delikts Inhaftierten, führte die Ermittler die Veröffentlichung eines Überwachungsfotos.

Nach dem Tod des Briten wurden mit den Kreditkarten mehrmals Tickets für die Wiener Linien und die ÖBB gekauft, auch Behebungen an Bankomat wurden registriert. Fotos von Überwachungskameras lieferten der Polizei dabei Bilder eines Wochen lang unbekannten Mannes.

Die Veröffentlichung der Aufzeichnungen mit der Bitte um Hinweis brachte am Sonntag schließlich eine rasche Aufklärung. Bei dem Unbekannten handelt es sich um einen Polen, der bereits vor Wochen wegen eines Eigentumsdeliktes festgenommen wurde und seither in Haft sitzt, so ein Ermittler.

„Offen bleibt die Geschichte mit dem Todesfall“, meinte der Polizist. Der junge Brite starb nach einem Saufgelage in einem Pub nahe dem Naschmarkt. Gefunden wurde die Leiche des Mannes am 14. September allerdings auf der Höhenstraße. Niemand weiß, wie er dort hingekommen ist. Dieser Sachverhalt „wird sich nie klären lassen“, meinte der Beamte.

Der 26-Jährige hatte das Lokal gegen 6.30 Uhr mit einem „schweren Rausch“ verlassen, gut drei Stunden später wurde er tot auf einer Parkbank gefunden. Kurzfristig schlossen die Ermittler auch Mord nicht aus. Laut Obduktion gab es allerdings kein Fremdverschulden: Der 26-Jährige hatte ein schwaches Herz und zu viel Alkohol konsumiert.

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