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Nach Lockdown: Genaue Öffnungsschritte noch offen

Die genauen Öffnungsschritte wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.
Die genauen Öffnungsschritte wurden bisher noch nicht bekannt gegeben. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Wie es nach dem Lockdown weitergeht, ist bisher noch offen. Geplant sind jedoch "vorsichtige Öffnungsschritte" im Handel und in Schulen.
Kurz rechnet weiter mit Einschränkungen

Die Öffnungsschritte nach dem bis kommenden Sonntag beschlossenen Lockdown sind nach wie vor offen. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) wollte am Montag am Rande einer Pressekonferenz zu Details der möglichen Lockerungen nicht Stellung nehmen. Er verwies ebenso wie das Bildungsministerium auf APA-Anfrage auf den Ministerrat am Mittwoch. Vor etwaigen Beschlüssen will man in der Regierung noch die Entwicklung der Infektionszahlen und sowie in den Spitälern abwarten.

"Vorsichtige Öffnungsschritte" bei Handel und Schulen geplant

Dass auch eine Verschiebung der ersten Lockerungsschritte um einige Tage nicht ganz ausgeschlossen ist, hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bereits am Wochenende in einem Interview angedeutet. Ziel sei es, ab dem 7. Dezember im Handel und für Schulen "vorsichtige Öffnungsschritte" zu setzen. Dies sei aber von den Infektionszahlen abhängig. Je höher diese sind, "desto schwieriger wird es sein, Öffnungsschritte zu setzen", hatte Kurz da erklärt. Und weiter: "Wir werden nach dem 7. Dezember mit weiteren massiven Einschränkungen leben müssen."

Klar ist jedenfalls, dass in einem ersten Schritt nur die Schulen und der Handel wieder öffnen sollen, allerdings ist auch hier mit Sicherheitsbestimmungen zu rechnen. So wird vermutet, dass wie schon im Frühjahr Geschäfte je nach Größe nur eine bestimmte Anzahl an Kunden einlassen dürfen.

Kein normaler Betrieb in schulen nach Öffnung

Und dass auch in den Schulen nach der Öffnung nicht gleich normaler Betrieb herrschen wird, hat Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) auch schon klargemacht. Faßmann hat zwar zuletzt für die Öffnung aller Schulen am 7. Dezember plädiert, gleichzeitig aber angekündigt, dass der Schulbetrieb zunächst anders ablaufen wird - etwa mit Maskenpflicht auch im Unterricht, schulautonomer Möglichkeit zu Schichtbetrieb, gestaffeltem Schulbeginn und -ende bzw. zum Ausweichen auf andere Gebäude. Zuletzt im Gespräch war auch eine Verlängerung des Fernunterrichts für die Oberstufen bzw. deren generelle Umstellung auf einen Schichtbetrieb.

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(APA/Red)

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