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Nach langer Verletzung wieder zurück am Golfplatz

©Oliver Lerch
Große Verletzungssorgen an der Hand von fast einem Jahr für die Tschaggunserin Janika Rüttimann und Virus stoppt vorerst Kentucky Abenteuer
Janika Rüttiman vor Profikarriere
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KENTUCKY/TSCHAGGUNS. Vorarlbergs Aushängeschild und die größte Zukunftshoffnung im weltweiten Spitzensport im Golf, Janika Rüttimann (20), hat sich für ein mindestens vierjähriges Auslandsstudium in Verbindung mit dem Sport entschieden. Die 20-jährige Montafonerin aus Tschagguns lebt seit Juli letzten Jahres im amerikanischen Bundesstaat Kentucky. Als einzige Vorarlbergerin besucht sie die Womens Golf University Kentucky, wo sich mehr als 30.000 Studenten in 22 Sportarten aus der ganzen Welt für eine mögliche Profikarriere nach der Ausbildung profilieren möchten. Das Coronavirus macht seit Mitte März auch in Kentucky Station und sämtliche Schulen und Internate sind seit Monaten nun geschlossen. Bis zum 8. Mai muss Rüttimann von Zuhause im Montafon via Online in fünf Fächern, darunter Mathematik, Economics und die drei verpflichtenden Grundkurse ihre Abschlussprüfungen durchführen. Die Montafonerin macht ein Bachelor in Management, Marketing und in der Wirtschaft und spielt in Kentucky zudem noch Golf. Trotz des Coronavirus ist die Fortsetzung des Studium in Kentucky nicht in Gefahr. Da aber das erste Schuljahr nicht korrekt zu Ende geführt werden konnte, wurde seitens der NCAA noch ein freiwilliges fünftes Jahr zur Verfügung gestellt. Der Einstieg von Janika Rüttimann in Kentucky gestaltete sich leider auch wegen einer schlimmen Gelenksverletzung an der linken Hand alles andere als einfach. Fast ein Jahr, schon vor dem Abenteuer in Amerika, konnte sie weder ein Training absolvieren noch ein Wettkampf bestreiten. In dieser schwierigen Zeit zu Beginn ihres Aufenthalt hat sie viel Zeit in Studium und Fitness investiert. Seit dem Jänner 2020 ist Rüttimann nun schmerzfrei und darf wieder Golf spielen. „Durch meinen großen Trainingsrückstand von fast einem Jahr wird es nicht einfach, aber ich bin guter Dinge meine Stärken und Qualitäten wieder präsentieren zu können und mich stetig in allen Bereichen zu verbessern. Vor allem ein Startplatz im starken Golf-Team für Meisterschaft und Turniere zu ergattern ist und bleibt vorrangig“, so Golferin Janika Rüttimann. Zehn talentierte Studentinnen kämpfen um nur fünf vergebende Tickets. Diese Zielsetzung steht bei der Rückkehr nach Kentucky am 21. August für Janika Rüttimann im Vordergrund. Fast täglich stehen dann mindestens drei Stunden aktives Golftraining auf dem Programm. Besonders die Umstellung in einem ganz anderen Land mit über vier Millionen Einwohnern zu leben und nur mit englischer Sprache war für Rüttimann eine große Herausforderung. Die professionelle Kombination von Schule und Sport in Kentucky waren laut der Montafonerin aber die richtige Entscheidung. Alle Utensilien und der Aufenthalt für die nächsten vier Jahre in Kentucky werden bezahlt. „Mein Ziel ist und bleibt nach wie vor Golfprofispielerin zu werden. Allerdings ist es jetzt noch zu früh, irgendwelche genauen Pläne dazu aufzustellen. Es ist nicht einmal sicher wann das nächste Turnier in Amerika stattfinden wird. Da rückt so vieles in den Hintergrund. Aber durch mein Studium in Kentucky ergeben sich ganz andere Möglichkeiten und Kontakte für den Profisport nach meinem Studium“, weiß Janika Rüttimann. Bis zu ihrer Rückkehr nach Kentucky will sie vor allem hier im Ländle auf den Golfanlagen in Rankweil ihren Trainingsrückstand wettmachen. Im eigenen Garten hat sie ein Netz aufgebaut, wo sie ein improvisiertes Golfen bestreitet. Die erste große Hürde ihrer Karriere hat Janika Rüttimann mit Bravour gemeistert. Erfolgreich konnte sie den Maturaabschluss an der HAK Bludenz in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Controlling, Betriebswirtschaft und Rechnungswesen und internationale Wirtschaftskunde abschließen.

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