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Nach Hausdurchsuchungen: Rapid-Fans streiken

Nach den Hausdurchsuchungen wegen des Platzsturmes reagieren Rapid-Fangruppen mit Streik.
Nach den Hausdurchsuchungen wegen des Platzsturmes reagieren Rapid-Fangruppen mit Streik. ©APA
Die Rapid Ultras und andere Fan-Gruppen reagieren auf die Hausdurchsuchungen nach dem Platzsturm beim Wiener Derby empfindlich: Sie stellen den aktiven Support bei kommenden Spielen ein und werden auch keine Transparente aufhängen.
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Die massiven Ausschreitungen beim Wiener Derby vom 22. Mai ziehen weitere Konsequenzen nach sich: Nachdem es bereits am 10. Juni zu Razzien und Durchsuchungen von sieben Wohnungen mutmaßlicher Rädelsführern gleichzeitig gegeben hatte und auch der SK Rapid mit einem so genannten Maßnahmenkatalog auf den Platzsturm reagiert hatte, melden sich nun die organisierten Rapid-Fans zu Wort.

Laut einer von den Rapid Ultras veröffentlichten Aussendung wird es bei den nächsten Spielen des Vereins keinen Support der Fan-Gruppen geben: “Die aktiven Gruppen des Block West und der Ostkurve stellen aufgrund der letzten Ereignisse (…) rund um den Platzsturm beim Wiener Derby vom 22. Mai, ihren aktiven Support bei den kommenden Test- und Freundschaftsspielen des SK Rapidbis auf weiteres ein. Die Transparente der Gruppen werden ebenso nicht hängen.

Rapid-Fans bleiben Rapid-Fans

Neben den Ultras beteiligen sich auch andere Fan-Gruppierungen an dem Protest: Ultras Rapid, Tornados Rapid, Green Lions, Lords Rapid, Grüne Front, Vatos Locos, Alte Garde, Speising, Hütteldorfer Xindl, Sektion Meidling, Spirits Rapid, Flo’Town Boys, Green-White Angels, Amas Support und OMS. Bei allem Unmut bleiben sie ihrem Verein natürlich treu, wie ein Nachsatz zu verstehen gibt: “Nichtsdestotrotz rufen wir alle Mitglieder der aktiven Szene auf, die Abos zu verlängern um den SK Rapid auch in Zukunft bei Heim- und Auswärtsspielen begleiten zu können.

Am 22. Mai hatten Fans aus dem Rapid– Fansektor während des Wiener Derbys gegen die Austria mit einem Platzsturm für einen Riesenskandal gesorgt. Die Partie, in der es zu diesem Zeitpunkt 2:0 für die Austria stand, war daraufhin in der 26. Minute abgebrochen worden.

Rapid war danach vom Strafsenat der Bundesliga zu zwei Heimspielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit sowie einer Geldstrafe in der Höhe von 50.000 Euro verurteilt worden.

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