Nach Großbrand im Kongress-Bad

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Der Brand des Saisonkabinentraktes im denkmalgeschützten Kongressbad in Wien-Ottakring war nach Auskunft des Abteilungsleiters der Wiener Bäder, Werner Schuster, "nicht so schlimm wie man annehmen könnte".

Im Gespräch mit der APA betonte Schuster am Sonntagvormittag, dass die Eröffnung der Badesaison am 2. Mai “keinesfalls gefährdet ist”. Für die rund 50 Saisongäste, deren Kabinen in Schutt und Asche liegen, werde man sich um ein Ersatzquartier bemühen.

Laut Schuster handelte es sich bei dem von den Flammen vernichteten Teil des Kongress-Bades um den etwa 150 Quadratmeter großen Saisonkabinentrakt. Dieser war zwar – ebenso wie der denkmalgeschützte Haupttrakt – im typischen rot-weißen Bretterdesign gestaltet, es handelte sich aber um einen nachträglich errichteten Zubau. “Den kann man genau so wieder aufbauen”, sagte Schuster.

Entscheidend sei das schnelle Eintreffen der Feuerwehr gewesen. “Sonst wäre auch das Hauptgebäude in Gefahr gewesen. Es war Rettung in letzter Sekunde”, so der Bäder-Chef zu APA. Kurz nach 2.00 Uhr hatten die Löscharbeiten begonnen, bereits um 3.30 Uhr konnte das Kommando “Brand aus” gegeben werden.

Wichtigste Nachricht für Badefreaks: “Der Saisonauftakt am 2. Mai wird wie geplant stattfinden”, bekräftigte Schuster. Man werde sich bemühen, bis dahin für die derzeit “obdachlosen” Saisongäste ein Ersatzquartier zu finden.

In den Vormittagsstunden des Sonntag herrschte in dem an sich noch geschlossenen Kongress-Bad Hochbetrieb. Auch die Kriminalpolizei ermittelte an Ort und Stelle. Die Ursache für den Brand war jedoch zu diesem Zeitpunkt noch ebenso unklar wie die Höhe des Sachschadens.

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