Nach Gasexplosion in Wien-Wieden: Mieter klagen Abrissfirma an

Bei dem Abriss würden kaum persönliche Wertgegenstände gerettet, so die ehemaligen Mieter.
Bei dem Abriss würden kaum persönliche Wertgegenstände gerettet, so die ehemaligen Mieter. ©APA/KEVIN HOFMANN
Bauarbeiter hätten ihr Eigentum einfach weggeworfen: Nach der Explosion in der Preßgasse in Wien-Wieden erheben nun Mieter schwere Vorwürfe gegen die Baufirma, die den Abriss des Gemeindebaus durchführen soll.
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Nach der Gasexplosion am 26. Juni im Gemeindebau im 4. Wiener Gemeindebezirk sind einige ehemalige Bewohner des zerstörten Hauses verärgert. Viele Sachen aus den Wohnungen seien nicht gerettet, sondern weggeschmissen worden. Ehemalige Bewohner hätten mit eigenen Augen gesehen, wie die Bauarbeiter ihr Hab und Gut entsorgt hätten.

Abbruchfirma kontert

Die von der Stadt Wien beauftragte Abbruchfirma will die Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen. Was zu retten gewesen wäre, habe man gerettet, so die Firma in einem offiziellen Statement.

Zum Teil sei das Haus aber in so einem desolaten Zustand, dass sich die Bauarbeiter bei der Rettung von persönlichen Gegenständen in Lebensgefahr begeben würden. Einige Elektrogeräte und Säcke mit persönlichem Inventar wurde in ein Lager gebracht.

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