Nach Brandanschlag: Trafikantin weiterhin in akuter Lebensgefahr

Am Freitag wurde in Wien eine Trafikantin mit Flüssigkeit überschüttet und angezündet.
Am Freitag wurde in Wien eine Trafikantin mit Flüssigkeit überschüttet und angezündet. ©APA/HERBERT NEUBAUER
Am Freitag wurde eine 35-jährige Wiener Trafikantin bei lebendigem Leib angezündet. Auch am Samstag schwebte sie in akuter Lebensgefahr.
Trafikantin angezündet
Mann stellte sich

Eine 35-jährige Wiener Trafikantin hat sich am Samstag nach einem Brandanschlag auf sie in ihrem Geschäft weiterhin in akuter Lebensgefahr befunden. Der Tatverdächtige, ihr ehemaliger Lebensgefährte, war wenige Stunden nach der Attacke am Alsergrund am Freitag festgenommen worden. Seine erste Einvernahme habe keine Erkenntnisse gebracht, sagte Polizeisprecher Daniel Fürst der APA. Im Lauf des Tages soll der 47-Jährige erneut einvernommen werden.

Sanitäter löschten Flammen mit Decken

Die 35-Jährige hatte sich allein in ihrer Trafik in der Nußdorfer Straße befunden, als der Brandanschlag verübt wurde. Sie wurde mit einer Flüssigkeit überschüttet und angezündet. Brennend rannte die Frau auf die Straße, wo sich zufällig ein Wagen des Samariterbundes befand. Die Sanitäter löschten die Flammen mit Decken.

Bevor sie von der Berufsrettung abtransportiert wurde, gab die Schwerstverletzte den Polizisten noch einen Hinweis auf den Täter. Dabei soll es sich um ihren ehemaligen Partner (47) handeln.

Eine Großfahndung wurde eingeleitet. Etwa fünfeinhalb Stunden nach dem Brandanschlag meldete sich der Gesuchte über den Notruf bei der Polizei und gab seinen Aufenthaltsort bekannt. Er wurde wenig später im Freien in der Lobau in Wien-Donaustadt festgenommen.

(APA/Red)

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