Nach Bluttat in Kottingbrunn: Psychiatrisches Gutachten beauftragt

Der Familienvater griff im Gefängnis einen Mithäftling an.
Der Familienvater griff im Gefängnis einen Mithäftling an. ©APA/MONATSREVUE/THOMAS LENGER
Nach der Bluttat in Kottingbrunn hat die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben.
Familenvater verletzte Mitinsassen
Auch Baby verstorben
Familienvater geständig

Das teilte Sprecher Erich Habitzl am Donnerstag auf APA-Anfrage mit. Der Verteidiger des 31-Jährigen, Wolfgang Blaschitz, hatte zuletzt Zweifel an der Schuldfähigkeit seines Mandanten geäußert.

Familienvater soll Familie in Kottingbrunn getötet haben

Demnach habe sich bei dem Mann in jüngerer Vergangenheit eine Schizophrenie herausgebildet, behauptete der Rechtsanwalt. Der Verdächtige soll im Haus der Familie seine 29-jährige Ehefrau, die zweijährige Tochter und den elf Monate alten Sohn getötet haben.

Gegen den 31-Jährigen wird wegen des Verdachts des dreifachen Mordes ermittelt. Nach einem Angriff auf einen Mithäftling in der Justizanstalt Wiener Neustadt sei eine Anzeige eingelangt, die nun geprüft werde, sagte Habitzl. Der Mann wurde mittlerweile nach Wien verlegt.

(APA/Red)

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