Mysteriös: Noch immer keine Spur von Brigitte S.

Die 46-jährige Brigitte S. bleibt nach dem dem Selbstmord ihres Mannes nach wie vor spurlos verschwunden. Suchaktionen der Polizei blieben erfolglos - die Exekutive glaubt an ein Verbrechen.

Wie berichtet, erstattete der 42-jährige Fernand S. am 6. April 2009 eine Abgängigkeitsanzeige bezüglich seiner 46-jährigen Gattin Brigitte S. In weiterer Folge wurde in der ehelichen Wohnung ein Abschiedsbrief des Mannes und er selbst mit einer Schusswunde im Kopf am Dachboden eines Hauses tot aufgefunden.

Da sich nunmehr der Verdacht erhärtete, dass die Abgängige Opfer eines Verbrechen wurde, wurden die Ermittlungen intensiviert und ein Überflutungsbecken in Wien-Liesing durchsucht. Gefunden wurde nichts. Etwa ein Dutzend Beamte haben mit Sondierstäben – ähnlich wie man sie nach einem Lawinenabgang einsetzt – den Schlamm eines Teiches der Liesing bei Neusteinhof nach menschlichen Überresten durchforstet. “Wir suchen eine Leiche, die Frau gilt aber nach wie vor als abgängig”, sagte Polizeisprecherin Iris Seper.

Die Ermittler des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Süd, ersuchen um Hinweise, ob jemand die Frau ab 03. April 2009, den Ehemann vor seinem Tod alleine oder das Paar gemeinsam gesehen und/oder möglicherweise Auffälligkeiten beobachtet hat.

Allfällige Zeugen werden gebeten, sich an die Gruppe Panzenböck unter der Wiener Tel.Nr. 31310 DW 57120 oder an den Journaldienst unter der DW 57800 zu wenden.

Vorberichte:
Mordverdacht in Wien-Liesíng

46-jährige Brigitte S.: Suchaktionen erfolglos

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