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Museumstag widmet sich der Identitätsstiftung

Der 20. Österreichische Museumstag, der von Mittwoch bis einschließlich Sonntag in Linz stattfindet, wird sich mit der Identitätsstiftung durch Museen beschäftigen. 300 Fachleute aus Österreich, Deutschland und Südtirol nehmen an der Tagung teil.

Ausgangspunkt für den Museumstag ist, dass die Identitäten von Gesellschaften, also jene Grundsätze, die eine menschliche Gemeinschaft strukturell bestimmen, in der Museumsarbeit seit jeher eine entscheidende Rolle spielen: Die Institution Museum sammle und bewahre jene Objekte, die als Referenzquellen für die Entwicklung gemeinsamer historischer Erzählungen dienen. Die Erforschung und Vermittlung erfolge aus der jeweiligen Gegenwart heraus. Im komplexen Wechselspiel zwischen Politik, Öffentlichkeit, Wissenschaft und Vermittlung seien die Museen also zentrale Orte der Identitätsbildung.

An der Veranstaltung nehmen unter anderem der Präsident des Internationalen Museumsrats (ICOM) Österreich, Wilfried Seipel, der Direktor der OÖ. Landesmuseen und Präsident des Museumsbundes Österreich, Peter Assmann, als Veranstalter sowie zahlreiche weitere leitende Persönlichkeiten aus der österreichischen Museumsszene teil.

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