"Mundl" übernahm Patenschaft über Koalabären

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Im australischen Busch hat Karl Merkatz Koalas schon in freier Wildbahn gesehen - am Dienstagnachmittag hielt er im Tiergarten Schönbrunn bei der Präsentation seiner neuen Patenschaft einen am Arm.

Der österreichische Schauspieler übernimmt die Jahreskosten von 4.800 Euro für einen der beiden Eukalyptus-Liebhaber im Wiener Zoo.

Koalas sind in Schönbrunn die teuersten Tiere, verriet Karin Kruckenfellner, verantwortlich für Patenschaften. „Sie fressen ja nur ganz bestimmte Blätter – das kostet natürlich etwa“, meinte Merkatz. Trotzdem sei es wichtig diese Tiere im Zoo zu erhalten. Vom Pressetermin Dienstagnachmittag zeigten sich die beiden Koalas, die seit 2002 in Schönbrunn sind, nicht besonders beeindruckt.

Beinahe hätten ihn das Männchen Bilyarra (6) und das Weibchen Mirali (5) verschlafen. „Die Tiere sind nur in der Dämmerung aktiv. Sie schlafen zwischen 18 und 20 Stunden pro Tag“, erklärte stellvertretende Direktorin in Schönbrunn, Dagmar Schratter.

Im Anschluss präsentierte der Mundl-Darsteller im Tiroler Haus seine neueste CD. Merkatz liest auf dem Hörbuch „Mooncumbulli“ Geschichten des Aborigine David Unaipon begleitet vom Didgeridoo- Musiker William Barton. „Es sind Erzählungen mit kleinen Weisheiten, die Eltern ihren Kindern weitergeben“, meinte er. Er selbst habe zu seinem 75. Geburtstag die Weisheit noch nicht erlangt. „Dazu braucht man schon etwas länger.“

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