Mückstein rät zu Homeoffice und Maske auch im Freien

Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) rät zu Homeoffice und Maske im Freien.
Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) rät zu Homeoffice und Maske im Freien. ©APA/HANS PUNZ
Auf Twitter riet Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) zu Homeoffice und FFP2-Maske auf ich Freien, um die Omikron-Welle abzubremsen.
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Die neue Corona-Variante Omikron lässt die Neuinfektionszahlen bereits in die Höhe schnellen. "Wir müssen Omikron abbremsen und das Land am Laufen halten", sagte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein am Mittwoch auf Twitter. Er rät: "Tragen Sie Maske auch im Freien, wenn sich der 2m-Abstand nicht ausgeht. Eine gut sitzende FFP2 ist nach wie vor ein wesentlicher Schutz." Wenn möglich, solle vom Homeoffice aus gearbeitet werden. Und: "Schützen Sie sich mit der Impfung."

Mückstein rät zu Homeoffice und Maske auch im Freien

Die zweite Dosis senke das Risiko für einen schweren Verlauf, die dritte Dosis reduziere es noch einmal deutlicher und effektiver, hielt der Ressortchef vor den am Donnerstag angesetzten Beratungen der Bundesregierung mit den Ländern und Experten noch einmal fest. Omikron sei ansteckender als der Vorgänger Delta mit meist milderen Krankheitsverläufen, intensivmedizinische Behandlung werde weniger oft benötigt. Das sei aber keine eine Entwarnung, betonte Mückstein. Durch den erwarteten großen Anstieg der Infektionszahlen mit sehr vielen Menschen, die gleichzeitig krank werden und im Beruf ausfallen, sei die kritische Infrastruktur gefährdet.

FFP2-Masken reduzieren Ansteckungen um das 70-fache

Korrekt getragene FFP2-Masken reduzieren das Ansteckungsrisiko um das 70-fache, bestätigte indes die Schweizer wissenschaftliche Taskforce laut der Nachrichtenagentur sda in ihrem neuesten Lagebericht. Gemäß einer Laborstudie betrage das Risiko einer SARS-Cov-2-Übertragung innerhalb von 20 Minuten in einer bestimmten Expositionssituation mit einer korrekt getragenen medizinischen Maske zehn Prozent, mit einer FFP2-Maske hingegen nur noch 0,14 Prozent. Weil die Studienautoren davon ausgehen, dass die Infektionswahrscheinlichkeit im täglichen Leben zehn- bis hundertmal tiefer ist, betrage diese mit einer medizinischen Maske 0,1 bis ein Prozent, mit einer FFP2-Maske hingegen nur noch 0,001 bis 0,014 Prozent.

Vor allem in Situationen mit erhöhter Exposition würden korrekt getragene FFP2-Masken einen zusätzlichen Schutz bieten. Da das Atmen aber stärker beeinträchtigt werde als durch eine medizinische Maske, seien die FFP2-Masken insbesondere in Situationen ohne oder mit nur leichter körperlicher Betätigung wie zum Beispiel im öffentlichen Verkehr oder bei Publikumsanlässen sinnvoll, so die Einschätzung der Schweizer Experten.

(APA/Red)

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