Märchenhaftes Liebesglück - wie ist das möglich?

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Die Frage, wie unser Leben gelingen kann und wir Glück in der Liebe finden, beschäftigt uns alle.

Während wir als Kinder meist in einer behüteten Welt lebten und uns uneingeschränkt unseren Tagträumen hingeben konnten, stehen wir als Erwachsene mitten im Leben, müssen Entscheidungen treffen und Probleme bewältigen. Hin und wieder fühlen wir uns frustriert und fragen uns, was eigentlich aus unseren Träumen geworden ist. Führen wir tatsächlich das Leben, das wir uns immer gewünscht haben?

Märchen spiegeln unsere Sehnsüchte

Die meisten Mädchen wünschen sich von klein an, eine Prinzessin zu sein: bildschön, beschützt und in einem wunderschönen Schloss zuhause. Tauchen Gefahren auf, ist der Prinz nicht weit, der sie rettet und in Sicherheit bringt. Cinderella, Dornröschen, Rapunzel und Schneewittchen sind die Heldinnen ihrer Kindheit, mit denen sie bangen, lieben und kämpfen. Sie identifizieren sich mit diesen Märchenfiguren, die ihre innersten Sehnsüchte widerspiegeln.

“Doch wenn wir erwachsen werden, weichen diese Träume oft der Realität”, stellt Nicole Aigner, Autorin des neuen Buches “Die Cinderella-Strategie. Die 7 Schlüssel zum Liebesglück” (erschienen im Goldegg Verlag), fest. “Für Kinder sind Märchen eine Vorbereitung auf das Leben als Erwachsene, sie bewältigen mithilfe dieser Geschichten ihre Ängste und erhalten Zugang zu ihren Herzenswünschen. Und ob wir es glauben oder nicht: Unser Leben hat viel mit der Märchenwelt gemeinsam – lernen wir also daraus!”

Sieben Schlüssel für ein geglücktes Leben

Nicole Aigner hat sich gefragt, welche Geheimnisse die Märchenprinzessinnen eigentlich haben und bekannte Märchen – darunter Cinderella oder Aschenputtel, Schneewittchen und die Sieben Zwerge, Dornröschen, Der Froschkönig und Rapunzel – analysiert. In ihrem Buch verrät sie uns sieben Schlüssel, die uns zum Liebesglück führen, denn die Autorin ist überzeugt, dass Glück nicht nur Zufall oder Schicksal, sondern durchaus aktiv machbar ist. Anhand zahlreicher unterhaltsamer und zum Teil selbst erlebter Anekdoten erzählt sie, was Frauen widerfahren kann, bis sie endlich ihren Märchenprinzen gefunden haben. Gleichzeitig erfährt die Leserin die Tricks der Prinzessinnen und praktische Tipps für ihren persönlichen Weg zum Glück.

Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage

Prinzessinnen im Märchen sind emanzipiert, ohne ihre Weiblichkeit zu verlieren – davon können wir uns bereits einiges abschauen. Cinderella etwa setzte sich gegen die bösen Stiefschwestern zur Wehr und schaffte es dadurch, doch noch auf den großen Ball zu gehen, auf dem sie ihrem Märchenprinzen begegnete. Dabei wurde sie von der guten Fee unterstützt – daher sollten auch wir uns hilfreiche Freunde suchen, die uns nie im Stich lassen. Ebenfalls ratsam ist es, beim ersten Date nicht gleich das ganze Leben vor dem potenziellen Prinzen auszubreiten, sondern geheimnisvoll zu bleiben, denn das kann unwiderstehlich machen. Das gelang auch Cinderella mit ihrem unerwartet schnellen Abgang vom Ball, bei dem sie ihren gläsernen Schuh verlor. Und wenn eine Verabredung einmal nicht hält, was sie versprochen hat? “Dann nehmen Sie dieses miese Date am besten mit Humor”, rät die Autorin, “denn auch Prinzessinnen müssen Frösche küssen. Verlieren Sie nur nicht Ihre Leichtigkeit und die Freude am Flirten!” Außerdem empfiehlt Nicole Aigner, Energie nur in einen Mann zu investieren, der es auch wert ist. Wie wir das erkennen, verrät uns der fünfte Schlüssel zum Glück. Und der letzte, der siebte Schlüssel zum Glück beginnt da, wo die Märchen enden: Was passiert, wenn wir unseren Märchenprinzen endlich gefunden haben? Wie bleiben wir happy ohne Ende?

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